Pressemitteilung | SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V.
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Krankhaftes Schnarchen verdoppelt Gefahr für Schlaganfall / Auslösende Krankheit Schlafapnoe bleibt meist unbehandelt

(Berlin) - 25 Prozent aller Männer und 10 Prozent aller Frauen schnarchen regelmäßig. Für rund 3 Millionen Menschen in Deutschland ist das Schnarchen krankhaft. Sie leiden unter der Volkskrankheit Schlafapnoe. Eine neue Studie hat jetzt bewiesen, dass Schlafapnoe-Patienten ein doppelt so hohes Risiko für einen Schlaganfall haben. 90 Prozent der Betroffenen aber sind unbehandelt.

Leidet ein Schnarcher unter der atembezogenen Schlafkrankheit Schlafapnoe, hat er bis zu 400 Atemstillstände pro Nacht, ohne dass er es selbst bemerkt. Die Folgen des verminderten Sauerstoffgehaltes sind gravierend. Schlafapnoe-Patienten schlafen nicht nur schlechter, sind tagsüber vermehrt müde, leiden unter Aggressivität oder Depressionen, sie haben auch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine neue Studie der Yale Universität hat nun den Zusammenhang zwischen Schlafapnoe und Schlaganfällen festgestellt. Es wurden über 1000 Menschen mit nächtlichen Atemproblemen untersucht. Zwei Drittel davon litten an Schlafapnoe. Die Untersuchten mit Schlafapnoe hatten ein doppelt so hohes Risiko für einen Schlaganfall wie die Vergleichspersonen ohne die Störung. Bei schweren Fällen stieg das Risiko sogar um das Dreifache.

Trotzdem gelten Schlafstörungen beim Arztbesuch nach wie vor als Geringfügigkeit. So sind weniger als 10 Prozent der Schlafapnoe-Patienten tatsächlich in Behandlung. Ziel der Initiative Gesunder Schlaf (IGS) ist es daher, über die potenziell lebensbedrohliche Krankheit aufzuklären und gefährdete bzw. betroffene Personen frühzeitig zu einer Therapie zu bewegen. Denn eine rechtzeitige Therapiezuführung hätte nicht nur die Senkung der Therapiekosten, sondern auch die Vermeidung hohen volkswirtschaftlichen Schadens zur Folge.

Die zur Zeit effektivste Behandlung von Schlafapnoe ist die Verwendung eines Atemtherapiegerätes in Kombination mit der entsprechenden Maske. Schon nach einer Nacht sind die Beschwerden spürbar gelindert und die Betroffenen können wieder friedlich durchschlafen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS) Markus Saga, Leitung, Kommunikation Saarbrücker Str. 38, 10405 Berlin Telefon: (030) 414021-0, Telefax: (030) 414021-33

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