Pressemitteilung | BIO Deutschland e.V.
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Krebstherapie und Himbeeraroma - Neue Mitglieder in die „Biotech Hall of Fame“ aufgenommen

(Berlin) - Heute wurden zwei neue Mitglieder in die „Biotech Hall of Fame“ aufgenommen, die vor drei Jahren vom Biotechnologie-Branchenverband BIO Deutschland e. V. ins Leben gerufen wurde. ITM Isotope Technologies Munich SE und Insempra GmbH sind zwei erfolgreiche deutsche Biotechnologie-Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Geschäftsmodellen. ITM entwickelt und produziert radiopharmazeutische Krebstherapien und Diagnostika. Auf die Entwicklung und Produktion von Lipiden und Geschmacks- sowie Duftstoffen ist hingegen Insempra spezialisiert. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der beiden Unternehmen zeigen die Vielseitigkeit der Plattformtechnologie Biotechnologie, die sowohl in der Medizin, für unsere Ernährung und die nachhaltige industrielle Produktion eingesetzt werden kann. ITM befindet sich mit einem Wirkstoff gegen neuroendokrine Tumore im laufenden Zulassungsverfahren bei der amerikanischen Zulassungsbehörde und strebt einen möglichen Markteintritt im Jahr 2026 an, Insempra verkauft beispielsweise Produkte wie Himbeeraroma an die Lebensmittelindustrie.

Viola Bronsema, Geschäftsführerin des BIO Deutschland, sagt: „Die Biotechnologie ist eine Schlüssel- und Plattformtechnologie mit großer Bedeutung für die industrielle Wertschöpfung in Deutschland. Die zentrale Rolle der Biotechnologie-Unternehmen in der Medizin – vor allem für Patientinnen und Patienten mit immunologischen Erkrankungen und Krebs – ist hinreichend bekannt. Biotech-Firmen stehen weltweit für rund die Hälfte aller neuen Therapien. Der Beitrag für Alltagsbereiche wird ebenfalls immer stärker sichtbar. Um dies anschaulich zu machen, haben wir die Biotech Hall of Fame ins Leben gerufen. Hier porträtieren und ehren wir Unternehmen, die mit Hilfe der Biotechnologie wertvolle Produkte schaffen oder Dienstleistungen für deren Entwicklung anbieten.“

Jens Klein, CEO von Insempra, ergänzt: „Wir freuen uns über diese Ehrung. Es ist wichtig, über das Potenzial unserer hochinnovativen Unternehmen aufzuklären und es zu würdigen. Wir stellen mit biotechnologischen Methoden im industriellen Maßstab Substanzen her, die bisher aufwändig aus begrenzten Ressourcen unseres Planeten wie z. B. durch Petrochemie oder Extraktion gewonnen werden mussten. So können wir einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Lieferkettenstabilität leisten.“

Klaus Maleck, CFO von ITM, kommentiert: „Unser Ziel ist, mit fortschrittlicher Diagnostik und innovativen Behandlungen die Patientenversorgung entscheidend weiterzuentwickeln und neue Behandlungsoptionen sowie klinische Lösungen zu schaffen. Bereits heute leisten wir als Marktführer in der Versorgung mit dem Radioisotop Lutetium-177 für die Herstellung von Radiopharmazeutika gegen Krebs einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Über die Aufnahme in die ‚Biotech Hall of Fame‘ freuen wir uns sehr.“

Die Biotech „Hall of Fame“ umfasst aktuell die Erfolgsgeschichten von zwölf deutschen Biotechnologie-Unternehmen, die klein, als Start-up oder Spin-off angetreten sind und ihre Geschäftsideen erfolgreich umgesetzt haben. In den nächsten Monaten werden noch weiter Beispiele hinzukommen.

Hier geht es zur Biotech „Hall of Fame“: www.biodeutschland.org/de/biotech-hall-of-fame.html

Quelle und Kontaktadresse:
BIO Deutschland e.V., Claudia Englbrecht, Pressesprecher(in), Schützenstr. 6a, 10117 Berlin, Telefon: 030 2332164-30

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