Kreditkarten bei Volksbanken und Raiffeisenbanken von Chip-Vorfall unberührt / girocards teilweise mit Einschränkungen
(Berlin) - In den ersten Tagen des Jahres 2010 ist es stellenweise zu Problemen beim Einsatz von girocard- und Kreditkarten der deutschen Kreditwirtschaft im In- und Ausland an Geldautomaten und Händlerterminals gekommen, die nun weitestgehend wieder behoben sind.
Bei Kunden von Volksbanken und Raiffeisenbanken funktionieren nach wie vor alle Kreditkarten; sie sind vom Akzeptanzproblem nicht berührt. Lediglich rund 15 Prozent (4 Millionen) aller im genossenschaftlichen FinanzVerbund im Umlauf befindlichen 27 Millionen girocard-Karten (ec-Karten) sind derzeit beschränkt einsetzbar. Auch mit ihnen kann aber im Inland wieder vollständig Bargeld am Geldautomaten abgehoben und teilweise im Handel bezahlt werden. Einschränkungen bei der Kartensicherheit gab es zu keinem Zeitpunkt.
Kunden, die eine geschädigte girocard-Karte besitzen, können behelfsmäßig auf ihre von der Genossenschaftsbank ausgegebene Kreditkarte ausweichen und damit unter anderem im Handel bezahlen. Weit über die Hälfte aller Genossenschaftsbanken und somit ihre Kunden sind überhaupt nicht von dem Chipschaden betroffen.
Der genossenschaftliche FinanzVerbund unternimmt im Sinne der Kunden alles, um die Situation schnellstmöglich zu beheben. Über mögliche notwendige weitere Schritte werden die betreffenden Genossenschaftsbanken ihre Kunden informieren.
Quelle und Kontaktadresse:
BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Hauptgeschäftsstelle
Melanie Schmergal, Leiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schellingstr. 4, 10785 Berlin
Telefon: (030) 20210, Telefax: (030) 20211900
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