Kritik an Gewerkschaftsstudie zur Privatisierung
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) kritisiert die Studie der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung zu den Auswirkungen der Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen.
Die Böckler-Stiftung macht es sich einfach. Da werden nach Gutdünken Zahlen einzelner Dienstleistungsbranchen zusammengetragen, um privatwirtschaftliche Initiative zu verunglimpfen. Sicher hat es Jobverluste gegeben, aber diese sind auf den technischen Fortschritt zurückzuführen. Möchte denn jemand ernsthaft in der Telekommunikation zum Zählscheibentelefon der Deutschen Post zurück? Damals musste ein Privathaushalt sechs Wochen auf einen Telefonanschluss warten, erinnert BDWi-Präsident Werner Küsters.
Nur Wettbewerb privater Unternehmen führt zu besseren Angeboten für die Bürger. Private Dienstleister sind öffentlichen Anbietern nicht nur überlegen, sie zahlen auch noch Steuern. Das gilt es zu fördern, indem weitere Bereiche wie zum Beispiel die Verwaltung oder der Bildungssektor endlich in den Wettbewerb gestellt werden, fordert Küsters.
Gerade heute hat der Bundestag eine große Chance verpasst, den Wettbewerb bei der Kinderbetreuung zu stärken. Durch das Kinderförderungsgesetz werden private Anbieter nicht ausreichend eingebunden, kritisiert Küsters.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Matthias Bannas, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10
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