Pressemitteilung | Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
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Krüger: Gezielte Mitwirkung und Mitwirkungschancen für Kinder und Jugendliche in Städten und Gemeinden

(Berlin) – Morgen (25. Juni 2008) wird die Bundesregierung den Armuts- und Reichtumsbericht diskutieren. Dazu erklärt der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes Thomas Krüger: “Angesichts der aktuellen Zahlen, 3 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Deutschland in Armut, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk eine bundesweite, gesetzlich abgesicherte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auf kommunaler Ebene. Denn Armut ist auch Partizipationsarmut. So lernen junge Menschen frühzeitig, nicht nur wie Demokratie funktioniert, sondern wie sie sich auch selbst gestaltend einbringen können. Und sie sind Experten in eigener Sache! Kinderfreundliche Kommune bedeutet aber auch, dass hier Flächen, und nicht nur Spielplätze, zur Verfügung gestellt werden, in denen Spielen möglich ist. Denn gerade benachteiligte Kinder sind auf diese Orte angewiesen. Das Verschwinden von Kindern aus dem öffentlichem Raum bedeutet einen großen Verlust an Stadtqualität, denn wie öde sind unsere Städte und Gemeinden ohne Kinderlärm.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat dazu einen Forderungskatalog entwickelt: 1. Nationales Programm zur Bekämpfung der Kinderarmut,

2. Materielle Verteilungsgerechtigkeit herstellen,

3. Mitbestimmungs- und Mitwirkungschancen schaffen,

4. Bildungschancen sicherstellen,

5. Betreuungsqualitäten steigern,

6. gezielte Förderung von Migrantenkindern,

7. Gesundes Aufwachsen ermöglichen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsches Kinderhilfswerk e.V. Michael Kruse, Pressesprecher Leipziger Str. 116-118, 10117 Berlin Telefon: (030) 3086930, Telefax: (030) 2795634

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