Kündigungsschutz muss bleiben
(Berlin) - Der dbb lehnt die von einigen CDU-Politikern in die Diskussion gebrachte Abschaffung des Kündigungsschutzes ab. Dies würde einen Wegfall von Arbeitnehmerrechten bedeuten, soziale Konflikte heraufbeschwören und der Arbeitgeberwillkür Tür und Tor öffnen, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende von dbb beamtenbund und tarifunion Heinz Ossenkamp am 26. Juli 2004 in Köln.
Für den kommunalen Bereich seien „zwei Nebenwirkungen“ absehbar, falls die CDU-Vorschläge Realität würden, fügte Ossenkamp, der auch Bundesvorsitzender der komba gewerkschaft und der CDA-Arbeitsgemeinschaft im dbb ist, hinzu: „Mit unsicheren Arbeitsverhältnissen gehen mangelnde Qualifikation und Demotivation der Mitarbeiter einher. Das wäre das Gegenteil von Effizienzsteigerung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.“ Ossenkamp warnte, für die CDU könne dies „vom Vertrauens- hin zum Wählerverlust“ führen. Mit dem dbb werde es „in Deutschland keine ‚hire and fire’-Gesellschaft geben“, betonte Ossenkamp.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: 030/40815400, Telefax: 030/40814399
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