Kündigungsschutz spielt für Personalverantwortliche nur untergeordnete Rolle
(Berlin) - Anlässlich des 6. Hans-Böckler-Forums zum Arbeits- und Sozialrecht am 8. und 9. März in Berlin, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock am Donnerstag (8. März 2007) in Berlin:
Der Kündigungsschutz muss immer wieder als Einstellungsbremse herhalten. Eine neue, besonders intensive Befragung von Personalverantwortlichen zum Kündigungsschutz im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung zeigt aber:
Der Kündigungsschutz spielt für das Einstellungsverhalten von Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle. Ausschlaggebend für Einstellungen sind vielmehr die wirtschaftliche Situation und die Qualifikation der Bewerber.
Das muss auch bei der Diskussion um das Grünbuch Arbeitsrecht der EU-Kommission beachtet werden. Mit dem Abbau von Arbeitnehmerrechten kommt Europa nicht nach vorne. Im Gegenteil, im Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsräumen ist nur ein soziales Europa auch ein starkes Europa. Gute und sichere Arbeitsplätze schaffen mehr Motivation, zu mehr Identifikation mit dem Unternehmen, mehr Bereitschaft, sich weiterzuqualifizieren. Das muss der Wettbewerbsvorteil Europas sein.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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