Künstlersozialabgabe ist soziale Verpflichtung
(Berlin) - Der DJV wirft den Medienarbeitgebern vor, die Neufestsetzung der Künstlersozialabgabe unnötig zu dramatisieren. Die Künstlersozialabgabe ist eine soziale Verpflichtung der Arbeitgeber in der Medienwirtschaft, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.
Ihre Erhöhung beruht darauf, dass immer mehr Journalistinnen und Journalisten auf Grund von Entlassungen gezwungen sind, frei zu arbeiten. Konken wies darauf hin, dass die Höhe der Abgabe auf einem gesetzlichen Automatismus beruhe. Danach müssten die Medienarbeitgeber für 30 Prozent der Gesamtkosten der Versicherung aufkommen. Je mehr freie Journalisten unter die Künstlersozialversicherungspflicht fallen, so Konken, desto höher ist zwangsläufig die Abgabe der Arbeitgeber.
Mehrere Arbeitgeberverbände der Medienwirtschaft hatten kürzlich gegenüber dem Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung gegen die für 2005 geplante Anhebung des Beitragssatzes von 4,3 auf 5,8 Prozent protestiert.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (djv)
Hendrik Zörner
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: 030/7262792-0, Telefax: 030/7262792-13
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