LandFrauen sagen "Ja" zum Bundesträger der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung / Aber: Mehr Frauen in die Gremien
(Berlin) - Der Deutsche LandFrauenverband e.V (dlv) plädiert für die Erhaltung eines eigenständigen land-wirtschaftlichen Sozialversicherungssystems. "Wir sind froh, dass mit dem jetzt vorliegenden Gesetzentwurf die Weichen für die dauerhafte Erhaltung des Systems gestellt sind", begrüßt dlv-Präsidentin Brigitte Scherb die geplanten Neuregelungen. Die Solidargemeinschaft der Bauern, Bäuerinnen und ihrer Familien hat sich bewährt. "Dass wir dafür schlankere Strukturen und effi-zientere Leistungsorganisationen brauchen, ist ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft und auch der Ehrlichkeit. Schließlich geht es um die Gelder der Versicherten und um nicht unerhebliche Zu-schüsse aus dem Staatshaushalt", betont Scherb.
Überaus kritisch sieht Brigitte Scherb den fehlenden Bezug zur Gleichstellung: "Denn gerade weil wir die Mittel und Ressourcen verantwortungsvoll und klug einsetzen müssen, können wir es uns nicht leisten, auf die Gestaltungskraft der Frauen zu verzichten", sagt sie. Weiter betont sie: "Wenn Frauen und Männer gleichermaßen entscheiden und Verantwortung tragen, profitieren alle Beteiligten. Und für die Stabilität des Systems ist das auch gut."
Gerade bei Vorhaben, die auf schlankere Strukturen zielen, sei es für Frauen schwer, ihre Positi-onen zu halten oder aufzusteigen. Das gelte auch für die immer noch sehr männlich geprägten Selbstverwaltungsgremien der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung. "Hier fehlt es im Ge-setzentwurf an klaren Aussagen", kritisiert die dlv- Präsidentin.
Der Deutsche LandFrauenverband fordert, dass in den Selbstverwaltungsgremien des neu zu schaffenden Trägers Frauen in einem angemessenen Umfang beteiligt werden, um die Sichtwei-se beider Geschlechter zu berücksichtigen. Das bewährte Prinzip der Drittelparität bei der Be-setzung des Vorstandes und der Vertreterversammlung muss auch für Frauen gelten.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Ursula Zimmermann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 284492910, Telefax: (030) 284492919
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