Landwirtschaft schafft Vielfalt / Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt am 22. Mai: Landwirte gestalten Lebensräume
(München) - Die Land- und Forstwirtschaft prägt in hohem Maße die vielfältige Kulturlandschaft Bayerns und gestaltet somit den Lebensraum für zahlreiche Arten. Darauf weist der Bayerische Bauernverband anlässlich des Tages zur Erhaltung der Artenvielfalt am morgigen Dienstag (22. Mai 2007) hin.
Insgesamt hat die Entstehung der zahlreichen, durch den Menschen und vor allem die Landwirtschaft geschaffenen Lebensräume zu einer deutlichen Zunahme der Artenvielfalt in Deutschland geführt. Heiden, Magerrasen, Wiesen oder die Begleitflora der Äcker zählen zu den Beispielen von Menschenhand entstandener Lebensräume, die zur Bereicherung der Biodiversität beitragen. Die Bauern würden diese Vielfalt erhalten und tragen somit zur Stabilität dieses Ökosystems bei.
Der Artenreichtum wird in Bayern durch gezielte Maßnahmen gefördert. Neben viel Eigeninitiative der Bauernfamilien helfen auch staatliche Programme, die Artenvielfalt zu erhalten. So bewirtschaften die bayerischen Landwirte freiwillig 1,5 Millionen Hektar nach besonderen extensiven Maßnahmen des Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) sowie weitere 55.000 Hektar über das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP).
Georg Wimmer, Stellvertretender Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes, weist darauf hin, dass auch der Verbraucher einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten kann, indem er durch den Kauf regionaler Produkte die Leistungen der heimischen Landwirtschaft honoriert. Nur eine intakte nachhaltige Landwirtschaft kann unsere Landschaft in ihrer Struktur erhalten und somit den Lebensraum für zahlreiche Arten bewahren, sagt Wimmer.
Zugleich trage der Konsum heimischer Produkte zur Reduktion von Kohlendioxid und somit zum Klimaschutz bei.
Quelle und Kontaktadresse:
Bayerischer BauernVerband (BBV), Körperschaft des öffentlichen Rechts
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