Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)

Lassen Sie die Kollegen frei, Herr Lukaschenko!

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Präsidenten von Belarus, Alexander Lukaschenko, auf, die in den letzten Tagen verhafteten Journalisten sofort auf freien Fuß zu setzen. "Es gibt nicht den geringsten Anlass für die Inhaftierung unserer Kollegen", sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Das unabhängige Nachrichtenportal Nascha Niwa war am Donnerstag von den belarussischen Behörden abgeschaltet worden. Mehrere Journalisten des Portals wurden verhaftet, Wohnungen von Mitarbeitern wurden durchsucht. Überall: "Ein weiterer Willkürakt des Regimes gegen kritische Stimmen."

Der DJV-Vorsitzende fordert außerdem die Bundesregierung und die EU- Kommission auf, die Unterdrückung in Belarus weiterhin aufmerksam zu verfolgen: "Zu den scharfen Sanktionen gegen Lukaschenko und seine Helfershelfer gibt es keine Alternative."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Pressestelle Torstr. 49, 10119 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13

(mj)

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