Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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Leider kein sofortigen Anschub für den Klimaschutz

(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) befürwortet die Koalitionsentscheidung, die Kfz-Steuer auf den Bund zu übertragen. Die Bundesregierung wird damit in die Lage versetzt, aktiv und direkt die Erreichung der Klimaschutzziele voranzutreiben. Allerdings wird die mit der Entscheidung verbundene Verschiebung der Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer auf CO2-Bezug in die nächste Legislaturperiode bedauert.

Jetzt muss eine sehr schnelle Festlegung der künftigen Ausgestaltung erfolgen. Der Verunsicherung der Verbraucher ist endlich ein Ende zu bereiten. Deutliche Steuervorteile für Neuwagen mit niedrigeren CO2-Emissionen und damit spürbare Anreize zum Austausch alter gegen neue Fahrzeuge müssen geschaffen werden.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Ich sehe den einzig positiven Aspekt darin, dass das Gezerre zwischen Bund und Ländern beendet worden ist und die Entscheidung nun bei der Bundesregierung liegt. Die Verschiebung der Umstellung der Kfz-Steuer wird von mir ausdrücklich bedauert. Es gibt damit keine Anreize zum Kauf emissionsärmerer Pkw. Die Bundesregierung ist jetzt gefordert, schon kurzfristig durch eine gezielte Förderung insbesondere für private Neuwagenkäufer die VDIK Initiative `Pro saubere Luft´, die seit 2006 den Austausch alter gegen neue Fahrzeuge fördert, zu unterstützen. Nur durch eine drastische Verjüngung des Fahrzeugbestandes sind die Ziele der Europäischen Kommission in Bezug auf Klimaschutz, Luftqualität und Verkehrssicherheit zu erreichen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Thomas Böhm, Leiter, Presse und Public Relations Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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