Pressemitteilung | DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

Leistungsfähige Wasserstraßen statt Umwelt-Populismus / DIHK-Verkehrsausschuss fordert bedarfsgerechten Ausbau

(Berlin) - Mehr Sachlichkeit statt Populismus fordert der Verkehrsausschuss des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) als Richtschnur der Wasserstraßenpolitik. Volkswirtschaftlich sinnvolle Projekte wie die Strombaumaßnahmen an der Elbe dürften nicht aus reiner Effekthascherei ausgesetzt werden. So bestehe zwischen der Hochwasserkatastrophe im August 2002 und der Nutzung der Elbe durch die Binnenschifffahrt kein Zusammenhang. Weiteres Beispiel für eine verfehlte Wasserstraßenpolitik sei der Ausbau "light" an der Donau zwischen Straubing und Vilshofen, der das bestehende Nadelöhr nicht wirklich beseitige. Zusätzliche Einschränkungen für die Wirtschaft seien durch die Ausweisung von Fischruhezonen zu befürchten.

Nicht nachvollziehbar sei die Wasserstraßenpolitik der Bundesregierung vor allem im Hinblick auf die von der Politik gewünschte intensivere Nutzung der Binnenschifffahrt. Die Binnenschifffahrt könne nur dann wettbewerbsfähige Angebote machen, wenn ganzjährig die Voraussetzungen für wirtschaftliche Transporte gegeben seien. Hierfür müsse eine Mindestabladetiefe sichergestellt werden. Der DIHK-Verkehrsausschuss bejahe den Umweltschutz, allerdings müssten auch die Interessen der Wirtschaft berücksichtigt werden.

Die Resolution des DIHK-Verkehrsausschusses können Interessierte unter www.dihk.de abrufen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: 030/203080, Telefax: 030/203081000

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