Lübecker Nachrichten: Wieder Warnstreik
(Lübeck) - Die Redakteurinnen und Redakteure der Lübecker Nachrichten Media GmbH sind am heutigen Dienstag erneut und für zwei Tage in einen Warnstreik getreten. Sie reagieren damit auf ein völlig unzureichendes Angebot der Geschäftsführung im Rahmen der laufenden Haustarifverhandlungen.
Der Deutsche Journalisten-Verband Nord, der die Verhandlungen gemeinsam mit ver.di führt, fordert die Übernahme des Flächentarifvertrages für die LN Media GmbH.
DJV-Verhandlungsführer Stefan Endter: "Die Geschäftsführung hat sehr deutlich gemacht, dass sie grundsätzlich Tarifverträge mit Berufsjahrstufen ablehnt. Das ist nicht akzeptabel. Gerechtigkeit bedeutet: Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit! Hier stehen auch der Madsack-Konzern, zu dem die Lübecker Nachrichten gehören, in der Verantwortung.“ Das Angebot der Geschäftsführung liege — die um 9,5 Prozent längere Arbeitszeit eingerechnet — bis zu 36 Prozent unter Tarif.
Der Hintergrund: Die Redakteurinnen und Redakteure der Lübecker Nachrichten Media GmbH produzieren tagtäglich gemeinsam mit ihren tarifierten Kolleginnen und Kollegen die Lübecker Nachrichten. Dabei verdienen sie aber deutlich weniger — bei zusätzlich längerer Arbeitszeit. Die Haustarifbewegung steht unter dem Motto: Fairpay Journalismus.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband (DJV) - Landesverband Nord e.V., Rödingsmarkt 52, 20459 Hamburg, Telefon: 040 369710-0
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