Mängel bei der ärztlichen Versorgung der Patienten zielgerichtet beseitigen
(Berlin) - Anlässlich der Bundestagsanhörung zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:
Die Bundesregierung muss jetzt nicht nur den Mund spitzen, sondern auch pfeifen. Um die Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung spürbar zu verbessern, greift der Gesetzentwurf zu kurz. Insbesondere der notwendige Abbau lokaler Überversorgung zugunsten unterversorgter Regionen bleibt unberücksichtigt. Zudem fehlen Impulse für die Barrierefreiheit von Arztpraxen, die der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention klar vorsieht. So kann sich auch die ärztliche Versorgung von Menschen mit Behinderungen nicht verbessern.
Damit die ärztliche Versorgung der Patientinnen und Patienten durchgreifend gestärkt wird, ist zunächst eine grundlegende Analyse der bundesweiten Versorgungsrealität erforderlich. Auf dieser Basis können zielgerichtet Maßnahmen entwickelt werden, zum Beispiel indem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Ärztinnen und Ärzte in unterversorgten Gebieten stärker ermöglicht wird.
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
Pressestelle
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
Telefon: (030) 726222-0, Telefax: (030) 726222-311
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