Pressemitteilung | Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)

Mang: Der Weggang der IAA ist schmerzvoller Verlust // Stadt Frankfurt hat nicht genug und geschlossen gekämpft

(Frankfurt am Main) - Frankfurt wird nach knapp sieben Jahrzehnten nicht mehr Austragungsort der Internationalen Automobilausstellung sein. Das ist ein schmerzvoller Verlust für die ansässige Industrie - insbesondere die Zulieferer- und Logistikwirtschaft - in der gesamten Region. Der Messe GmbH werden Einnahmen in Millionenhöhe fehlen und auch die Hotellerie und Gastronomie werden den Weggang zu spüren bekommen", sagte Wolf Matthias Mang, Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände. Feldmanns Kritik an der gesamten Automobilbranche in 2018 und 2019, als der Vertrag mit der Messe Frankfurt auslief, habe letztlich dazu geführt, dass das Vertrauen in die Zusammenarbeit seitens des VDA beeinträchtigt wurde. "Der Oberbürgermeister hätte von Anfang an das Gespräch mit dem VDA suchen müssen. Anschließend dem Wirtschaftsdezernenten den Kampf um die IAA zu delegieren, stand der Stadt nicht gut zu Gesicht. Das muss ein mahnendes Beispiel sein, dass Politik und Wirtschaft gemeinsam und besser für die Belange des Wirtschafts- und Messestandorts einstehen müssen. Nur so können schmerzhafte Abwanderungen verhindern werden", so Mang weiter.

"Die Stadt Frankfurt muss den Weggang der IAA nun nutzen, um neue Messen nach Frankfurt zu locken. Die Kapazitäten sind da. Ein völlig falsches Signal wäre jetzt nichts zu tun", so Mang abschließend.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) Dr. Ulrich Kirsch, Geschäftsführer Presse und Kommunikation Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Fax: (069) 95808-126

(rs)

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