Pressemitteilung | Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt)
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Medienpreis Tiergesundheit 2025: bpt und BfT zeichnen herausragende journalistische Beiträge aus

(Bonn/Frankfurt am Main) - Im Rahmen des tierärztlichen Hauptprogramms der bpt INTENSIV Kleintier in Bielefeld wurden am 28.02.2026 die Preisträgerinnen und Preisträger des Medienpreises 2025 geehrt. Mit der Auszeichnung würdigte die Fachjury Beiträge, die in besonderer Weise zur Aufklärung über Tiergesundheit und Prävention bei Haustieren beitragen und die Inhalte einem breiten Publikum verständlich und fundiert vermitteln.

„Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen, wie wichtig es ist, Tiergesundheit in den Mittelpunkt der öffentlichen Kommunikation zu stellen – sei es im Kinderfernsehen, in der Tagespresse oder im regionalen Journalismus“, betonte Dr. Maren Püschel, Vorsitzende der bpt Fachgruppe Kleintierpraxis für das Auswahlkomitee.

Dr. Sabine Schüller, Geschäftsführerin des Bundesverbands für Tiergesundheit e. V., unterstrich: „Fundierte Berichterstattung über Tiergesundheit stärkt nicht nur das Wissen der Öffentlichkeit, sondern schafft auch Vertrauen in veterinärmedizinische Expertise. Die prämierten Beiträge leisten hierzu einen wertvollen Beitrag.“

Gold für KiKa-Beitrag „Nina und die Haustiere“
Der Medienpreis in Gold wird an Katharina Brackmann (KiKA) verliehen. Sie wurde für ihren Beitrag „Nina und die Haustiere“ mit dem Schwerpunkt Kaninchen zur Ausstrahlung im KiKa ausgezeichnet.
Frau Brackmann entwickelte früh eine tiefe Verbundenheit zur Tierwelt. Nach ihrem Studium in Fernsehjournalismus und Germanistik in München fand sie 2018 ihre berufliche Heimat bei Text und Bild – dort, wo sich ihre Leidenschaft für Tiere und Fernsehen vereint.
Ihr Beitrag vermittelt Kindern auf anschauliche und fachlich fundierte Weise Wissen über Tierhaltung, Verhalten und Gesundheitsvorsorge. Realistisch wird aufzeigt, dass Kaninchen keine lebendigen Kuscheltiere sind. Die Gesundheitsvorsorge wird in allen Facetten diskutiert und klar dargelegt, von der Impfung bis zur Zahnbehandlung. Die Jury würdigte insbesondere ihre Fähigkeit, komplexe tiermedizinische Inhalte kindgerecht und zugleich wissenschaftlich korrekt aufzubereiten.

Silber für Katzenbeitrag im Tagesspiegel
Mit Silber wird Heike Jahberg, Autorin im Ressort Gesellschaft und Verbraucher beim Tagesspiegel, für ihren Beitrag „Mein Kater ist inzwischen so teuer wie ein Auto" ausgezeichnet.
Frau Jahberg studierte Journalistik in Dortmund und Jura in Bochum. Nach Stationen beim Kölner Stadt-Anzeiger, dem Bayerischen Rundfunk und der Stiftung Warentest arbeitet sie seit 1992 beim Tagesspiegel – zunächst in der Wirtschaftsredaktion, später als Co-Ressortleiterin und heute als Autorin.
Die erfahrene Journalistin verbindet in dem ausgezeichneten Beitrag in humorvoller Erzählweise persönliche Alltagserfahrungen mit Informationen von veterinärmedizinischer Relevanz für die Anschaffung, Haltung und Vorsorge von Katzen. Ein Format, das viele Leserinnen und Leser unmittelbar anspricht.

Bronze für BR24 und Oberhessische Presse
Die Auszeichnung in Bronze erhält Nathan Leander de Groote, Nachwuchsjournalist bei der Oberhessischen Presse. Er wird für seinen kompakten, klar strukturierten Artikel ausgezeichnet, der die Bedeutung einer wichtigen Impfung bei Pferden gegen das equine Herpesvirus hervorhebt. Die Jury würdigte die journalistische Präzision und die verständliche Darstellung eines veterinärmedizinisch anspruchsvollen Themas.
Der Medienwissenschaftsstudent schreibt seit fünf Jahren Gedichte und fand über einen Kommilitonen den Weg in den Lokaljournalismus. Nach einem erfolgreichen Einstieg als freier Mitarbeiter wurde er als Werkstudent übernommen. De Groote schätzt besonders die Vielfalt der Lebensgeschichten, denen er in seiner journalistischen Arbeit begegnet, und möchte auch künftig als Journalist tätig sein.
Die zweite Auszeichnung in Bronze geht an Veronika Meier (BR24) für ihre Berichterstattung "Kampf gegen die Katzenflut: Nachteinsatz mit der Streunerschützerin?" im Format BR24 vor Ort. Ihr Beitrag beleuchtet die Lebensrealitäten von Mensch und Tier in der Region und vermittelt klar und sachlich praxisnahes Wissen zu tiergesundheitlichen Herausforderungen bei der Kontrolle von Streunerkatzen. Schwierigkeiten fehlender bundesweiter Verordnungen, wie bspw. die Kennzeichnungs- u. Registrierungspflicht, werden ebenso erörtert wie die entsprechende Rechtsunsicherheiten für Tierschützer und Tierärzte.
Frau Meier arbeitet als Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk und ist seit zehn Jahren im BR-Studio Niederbayern/Oberpfalz tätig. Ihr journalistischer Schwerpunkt liegt auf regionalen Themen und den Lebensgeschichten der Menschen in Niederbayern und der Oberpfalz.

Neuer Bewerbungszyklus für den Medienpreis Tiergesundheit 2026 gestartet
Aktuell läuft bereits der Bewerbungszyklus für den Medienpreis Tiergesundheit 2026. Noch bis zum Einsendeschluss am 31.08.2026 besteht die Möglichkeit, journalistische Beiträge aus den Bereichen Print, Film bzw. TV, Hörfunk oder Online zum Thema “Gesundheitsprävention und Infektionsschutz bei Haustieren“ einzureichen. Details zu den Teilnahmevoraussetzungen, zur Einreichung und dem Wettbewerbsverlauf sind auf der Webseite www.impf-dein-tier.de eingestellt.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt), Ursula von Einem, Referatsleiter(in) externe Kommunikation, Hahnstr. 70, 60528 Frankfurt am Main, Telefon: 069 6698180

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