Pressemitteilung | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
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„Mehr in die Leseförderung der Kinder investieren“ / Bildungsgewerkschaft unterstützt bundesweiten Vorlesetag „Große für Kleine“ von „Stiftung Lesen“ und „Die Zeit“

(Frankfurt am Main) – Für mehr Investitionen in die Leseförderung der Kinder hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. Sie schlug ein Zehn-Millionen-Euro-Projekt der Bund-Länder-Kommission vor. „In die Leseförderung muss soviel investiert werden wie in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Der Vorlesetag „Große für Kleine“, den die „Stiftung Lesen“ und „Die Zeit“ heute ausgerufen haben, ist ein wichtiges Signal“, sagte GEW-Schulexpertin Marianne Demmer am Freitag (18. November 2005) in Frankfurt.

Sie machte deutlich, dass sich bei der Lesekompetenz der Schüler seit Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA-Studie 2000 keine signifikanten Verbesserungen ergeben hätten. Das gelte vor allem für die fast 25 Prozent sogenannter Risikoschüler, die nicht ausreichend lesen und rechnen können. „Vorlesen spielt beim Erwerb der Sprachkompetenz eine sehr wichtige Rolle“, unterstrich Demmer.

Sie wies darauf hin, dass die GEW in der Leseförderung aktiv sei. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der Bildungsgewerkschaft stehe für Leseförderung von der Kita bis zur Weiterbildung.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ulf Roedde, Pressesprecher Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201

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