"Mehr Mittel und Personal für Ganztagsschulen" / Bildungsgewerkschaft zur "Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen"
(Berlin/Frankfurt am Main) - Für Ganztagsschulen müssen mehr Mittel und Personal bereit gestellt werden. Das hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die gestern (8. September 2008) vorgestellte zweite Erhebungswelle der "Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen" (StEG) verlangt. "Nur wenn die Ganztagsschulen erheblich besser ausgestattet werden, können sie dem tatsächlichen Bedarf der Schüler Rechnung tragen - mit einem rhythmisierten Ganztagskonzept, in dem sich Lern- und Entspannungsphasen pädagogisch sinnvoll abwechseln", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M.. Laut der Studie hatten sich die Eltern deutlich für eine stärkere individuelle Förderung der Kinder ausgesprochen. Thöne sieht darin ein Signal in Richtung Politik, den Ausbau der Ganztagsschulen konsequent voranzutreiben. Dies gelte insbesondere mit Blick auf das im nächsten Jahr auslaufende Ganztagsschulprogramm. "Die Regierung muss sicher stellen, dass das Projekt nicht im Sande verläuft, sondern die entsprechenden Ressourcen bereitgestellt werden. Der Bedarf ist da, wie die steigende Zahl der Schülerinnen und Schüler belegt, die die Ganztagsangebote der Schulen nutzen", unterstrich Thöne.
Info: Alle weiteren Infos finden Sie unter: www.projekt-steg.de.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201
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