Mehr Verantwortung für Führungskräfte
(Berlin) - Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen sieht bei der Reform des Beamtenrechts eine wachsende Verantwortung für Führungskräfte. So müsse die Realisierung einer leistungsgerechteren Bezahlung der Beamten bei den Führungskräften ansetzen, sagte Heesen der Berliner Morgenpost (Ausgabe vom 6. Februar 2005). Fachliche Qualität allein reiche dabei nicht. Die Führungskräfte müssten ihre Mitarbeiter besser motivieren, deren Schwächen erkennen und abstellen und mit ihnen Zielvorgaben erarbeiten, sagte der Bundesvorsitzende von dbb beamtenbund und tarifunion. Die Einhaltung der Zielvorgaben könne zum Kriterium einer gerechteren Bezahlung werden.
Dabei geht es nicht darum, dass Polizisten mehr Strafzettel verteilen, sondern beispielsweise um eine schnellere Bearbeitung von Akten, den sorgsamen Umgang mit Ressourcen oder um Sparvorschläge, erläuterte Heesen. Das setzt voraus, dass die Führungskräfte mehr Verantwortung übernehmen, die sie bisher oft noch scheuen. Der dbb Bundesvorsitzende fügte hinzu, er erwarte einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der mit Bundesinnenminister Otto Schily und ver.di-Chef Frank Bsirske vereinbarten Eckpunkte der Reform im öffentlichen Dienst schon Ende März dieses Jahres: Das wird eine für das Beamtentum revolutionäre Veränderung. Heesen erneuerte seinen Appell an die Bundesländer. Sie seien eingeladen, mitzumachen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: 030/40815400, Telefax: 030/40814399
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