Mehr Wettbewerb und weniger Bürokratie im Gesundheitssektor
(Berlin) - Der Gesundheitsmarkt, auf dem über 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland entstehen, muss von Überregulierungen und Kollektivverträgen zu einheitlichen Bedingungen befreit werden. Das forderte Carsten Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung am Montag (10. September 2007) auf einer BDI-Diskussionsveranstaltung. Wir brauchen einen funktionierenden Preis- und Innovationswettbewerb unter Anbietern und Nachfragern im Gesundheitssektor. Daher sollte das Kartellrecht auch ohne Abstriche auf die Krankenkassen angewendet werden, so Kreklau weiter. Wir haben zwar ein GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. Neue Konstrukte wie der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und der Gemeinsame Bundesausschuss stehen aber eher für Bürokratieaufbau als für einen wettbewerblichen Ordnungsrahmen, sagte Kreklau.
Auf der BDI-Veranstaltung Krankenkassen im Innovations- und Preiswettbewerb - Schlagwort oder echtes Ziel? diskutierten Prof. Dr. Wernhard Möschel, Universität Tübingen, Franz Knieps, Bundesministerium für Gesundheit und Wilfried Jacobs, AOK Rheinland.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Petra Ganser, Sekretärin, Presse und Kommunikation
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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