Pressemitteilung | Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
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Mehrjährige „Verhandlungspause“ beendet / IG Metall und ZVEH verhandeln über neue Mindestentgelte

(Frankfurt am Main) - Die IG Metall und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) haben nach mehrjähriger Verhandlungspause wieder die Gespräche aufgenommen. Die letzte Allgemeinverbindlicherklärung mit Mindestentgelten von 8,90 Euro (alte Bundesländer) und 7,40 Euro (neue Bundesländer) war Ende April 2003 ausgelaufen, die letzten Verhandlungen waren im Januar 2004. Das Treffen fand am 22. September 2006 in der Geschäftsstelle des ZVEH in Frankfurt statt.

Noch Anfang Mai 2006 hatte die IG Metall eine entsprechende Initiative des ZVEH über die Wiederaufnahme solcher Verhandlungen zurückgewiesen. Sie begründete dies mit der Beschwerde des Landesinnungsverbands für das Bayerische Elektrohandwerk gegen ein Urteil zur Tariffähigkeit der IG Metall in den bayerischen Elektrohandwerken. Darüber hinaus wurde auch auf die bislang erfolglos verlaufenen regionalen Tarifverhandlungen mit der IG Metall verwiesen. Das Anfang September 2006 offiziell gewordene Verhandlungsergebnis für Hessen und Rheinland-Pfalz veranlasste die IG Metall offenbar, nun auf den ZVEH zuzugehen.

Einzelheiten zum momentanen Verhandlungsstand können noch nicht mitgeteilt werden. Man sei jedoch, so ZVEH-Verhandlungsführer Gerd Peters, „auf einem guten Weg“! Wie schon beim letzten Mindestentgelt-Tarifvertrag von 2002 streben beide Seiten einen mehrjährigen Abschluss an, der in der 1. Stufe ab Januar 2007 gelten soll und für den eine längerfristige Allgemeinverbindlicherklärung angestrebt wird.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) Pressestelle Lilienthalallee 4, 60487 Frankfurt am Main Telefon: (069) 2477470, Telefax: (069) 24774719

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