Pressemitteilung | Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
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Mercosur-Abkommen: "Verzögerung durch EU-Parlament ist völlig unverständlich"

(Frankfurt am Main) – Zur Entscheidung des EU-Parlaments, das Mercosur-Abkommen an den EU-Gerichtshof zu verweisen, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

• „Das Mercosur-Abkommen wird durch die Entscheidung des EU-Parlaments, den EU-Gerichtshof einzuschalten, erheblich verzögert. Das ist angesichts der wirtschaftlichen und geopolitischen Lage Europas vollkommen unverständlich und verkompliziert den Prozess erheblich. So benötigte das Gericht etwa zwei Jahre, um ein Gutachten zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Singapur abzugeben.”

• Ein zügiges Inkrafttreten des EU Mercosur Freihandelsabkommens ist essenziell für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und des Maschinenbaus. Die derzeitigen Mercosur Zölle von durchschnittlich 11 Prozent verteuern unsere Exporte erheblich und stellen damit eine klare Belastung für viele Unternehmen dar.“

• „Nach über 25-jähriger Diskussion um das Mercosur-Abkommen sind weitere Verzögerungen nicht akzeptabel. Europa behindert sich selbst durch politische Blockaden. Der exportorientierte industrielle Mittelstand braucht dringend EU-Freihandelsabkommen, die auch in Kraft treten.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Holger Paul, Leiter(in) Kommunikation, Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main, Telefon: 069 66030

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