Pressemitteilung | Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA)

Messewirtschaft rechnet für 2003 mit leichter Erholung / Zufrieden stellende Messebilanz im Januar

(Berlin) – Die Entwicklung der internationalen Messen in Deutschland im Januar 2003 signalisiert eine Stabilisierung der Messewirtschaft nach Rückgängen im Jahr 2002. Die ersten 13 Messen dieses Jahres verzeichneten im Durchschnitt annähernd konstante Aussteller- und Besucherzahlen. Das ergaben vorläufige Berechnungen des AUMA-Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Trotz dieses relativ guten Starts rechnet der AUMA für das gesamte Jahr 2003 angesichts der unverändert schwachen Konjunktur nochmals mit leicht reduzierten Aussteller- und Besucherzahlen, aber geringeren Rückgängen als im Vorjahr. In 2002 wurden rund 2 Prozent weniger Aussteller und 5 Prozent weniger Besucher registriert. Die 139 internationalen Messen werden in 2003 voraussichtlich rund 160.000 Aussteller und etwa 9,8 Mio. Besucher zusammenführen.

Voraussetzung für ein solches Ergebnis ist allerdings, dass sich eine eventuelle kriegerische Auseinandersetzung im Irak zeitlich in engen Grenzen hält. Falls ein Krieg eine Dauer von maximal ein bis zwei Monaten haben sollte, dürften die Folgen für die deutschen Messen - vergleichbar mit den Erfahrungswerten aus dem Golfkrieg von 1991 - überschaubar bleiben und vorrangig den Auslandsbesuch treffen.

Unabhängig davon ist es nach Auffassung des AUMA für eine dauerhafte Erholung der Messewirtschaft notwendig, dass die Bundesregierung ihre Reformansätze in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik konsequent fortsetzt und Planungssicherheit in der Finanzpolitik schafft. Nur dann kann die Investitions-und Konsumzurückhaltung überwunden werden, die gegenwärtig auch die Teilnahme an Messen beeinträchtigt.

Quelle und Kontaktadresse:
Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) Littenstr. 9 10179 Berlin Telefon: 030/240000 Telefax: 030/24000241

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