Pressemitteilung | Haus & Grund Deutschland
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Mietnomaden: „Bundesregierung hat keinen Sinn für die Realität“ / Schaden durchschnittlich bei 25.000 Euro / Haus & Grund fordert härtere Gangart

(Berlin) - „Bei dem Thema Mietnomaden hat die Bundesregierung offenbar keinen Sinn für die Realität“, beurteilt Rüdiger Dorn, Präsident von Haus & Grund, die Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion. Enttäuscht hat man bei der Eigentümerschutz-Gemeinschaft registriert, dass die Bundesregierung bei diesem Problem keinen Handlungsbedarf sieht, Vermieter vor Mietnomaden zu schützen.

Der Verweis auf die bestehenden Möglichkeiten, sich vor Mietnomaden und den damit verbundenen finanziellen Schäden zu schützen, gehe an der Wirklichkeit vorbei. „Eine solche Argumentation ist ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Vermieter“, kritisiert Dorn unter Verweis auf finanzielle Schäden, die pro Fall durchschnittlich 25.000 Euro erreichen.

Auch der Versuch der Regierung, Mietnomadentum als angebliche Randerscheinung klein zu reden, sei nicht überzeugend. Die Aussage, dass „nur“ zwei Prozent aller Mietverhältnisse betroffen seien, helfe nur einem Statistiker – nicht dem tatsächlich betroffenen Vermieter.

Haus & Grund fordert eine härtere Gangart gegen betrügerische Mietnomaden. „Wer einen Mietvertrag unterschreibt ohne jemals zu beabsichtigen, Miete zu zahlen, ist kriminell und muss auch so behandelt werden können“, unterstreicht der Haus & Grund-Präsident. Dazu gehöre zum Beispiel die Möglichkeit einer Zwangsräumung per Einstweiliger Verfügung.

Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland Stefan Diepenbrock, Presse Mohrenstr. 33, 10117 Berlin Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555

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