Mietnomadentum kann Existenzen vernichten / Vorwurf des Mieterbundes sachlich nicht begründet
(Berlin) - Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland weist den Vorwurf des Deutschen Mieterbundes (DMB) zurück, das Phänomen des Mietnomadentums werde dramatisiert. Wir sagen stets, dass Mietnomaden statistisch keine herausragende Rolle spielen. Allerdings muss der DMB endlich zur Kenntnis nehmen, dass Mietnomaden bei privaten Vermietern Schäden von durchschnittlich 30.000 Euro verursachen und damit Existenz vernichtend sind, sagte Haus & Grund-Generalsekretär Andreas Stücke.
Stücke erklärte, dass der DMB sich in seiner Kritik auf Aussagen der Bundesregierung bezieht, wonach Fälle von Mietnomadentum rückläufig sind. Der DMB verkenne dabei, dass lediglich die Zahl polizeilich erfasster Fälle von Mietnomadentum sinke. Einsparungen bei der Justiz führten mittlerweile dazu, dass sich die Vermieter von den Staatsanwaltschaften wenig Hilfe erwarteten. Man könne folglich von einer hohen Dunkelziffer bei den Fällen von Mietnomadentum ausgehen. Ebenso würden die Rechtsinstrumente in der Praxis nicht immer wie vom DMB behauptet richtig und zügig angewendet.
Es wird höchste Zeit, dass den Mietnomaden durch entsprechende Änderungen der Zivilprozessordnung das Leben schwerer gemacht wird. Die Bundesregierung sollte sich nicht durch geschönte Zahlen selbst betrügen, so der Generalsekretär von Haus & Grund Deutschland.
Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland
Alexander Wiech, Leiter, Verbandskommunikation
Mohrenstr. 33, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555
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