Pressemitteilung | Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. im VBE (BLLV)
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Migrationskinder noch intensiver fördern / BLLV-Präsident Albin Danhhäuser beklagt nach der Analyse der PISA-Studie Leistungsdefizite bei Migrationskindern

(München) – „Die Leistungsmängel von Schülern mit Migrationshintergrund, wie sie in der PISA-Studie 2003 festgestellt wurden, sind ein Alarmzeichen für das Schulwesen. Auch Bayern muss diese Kinder und Jugendlichen noch konsequenter fördern.“ Diese Feststellung traf der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Albin Dannhäuser, nach der heutigen Bekanntgabe der vergleichenden Analyse der PISA-Studie 2003. Dannhäuser beklagte, dass in Bayern trotz leichter Verbesserungen immer noch 20 Prozent der ausländischen Jugendlichen die Schule ohne Abschluss verlassen. Bei den Mäd-chen sind es sogar 30 Prozent. „Diese Jugendlichen haben keine Chance im Berufsleben Fuß zu fassen, sie können sich zu einem massiven gesellschaftlichen und ökonomischen Problem entwickeln.“

Der BLLV-Präsident forderte, dass die Bayerische Staatsregierung die positiven Pläne zur Sprachförderung im Vorschulalter in der Grundschule konsequent fortsetzt. Da der Zusammenhang zwischen Lernleistung und Sprachkompetenz besonders hoch sei, müssten die Förderprogramme auch über die Grundschulzeit fortgeführt werden. Die Lernbereitschaft der ausländischen Kinder, die durch die PISA-Studie attestiert werde, sei ein großes Potential für die gesellschaftliche und ökonomische Integration. Jeder Euro, der in die Förderung investiert werde, trage hohe Zinsen.

Quelle und Kontaktadresse:
Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. im VBE (BLLV) Andrea Schwarz, Pressereferentin Bavariaring 37, 80336 München Telefon: (089) 72100129, Telefax: (089) 72100155

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