Pressemitteilung | Handelsverband Deutschland e.V. - Der Einzelhandel (HDE)
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Milch: Freiwillige Kennzeichnung wird umgesetzt

(Berlin) - Der Einzelhandel steht zu der freiwilligen Selbstverpflichtung der Milchwirtschaft zur Kennzeichnung von Frischmilch und setzt sie um. "Gesetzliche Regelungen sind unnötig. Die freiwillige Selbstverpflichtung funktioniert", sagte am 22. Juli 2009 in Berlin Franz-Martin Rausch, Lebensmittelrecht-Experte des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE). "Verbraucher können bereits heute auf den meisten Milchpackungen erkennen, was sie kaufen. Ob Frischmilch, länger haltbare Milch oder H-Milch - es steht heute fast überall drauf, was drin ist.". Dem würde auch die Stichproben-Untersuchung des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale nicht widersprechen. Sie hatte ergeben, dass 242 von 650 Milchpackungen korrekt gekennzeichnet waren. Ein gutes Ergebnis, wie Rausch findet: "In diesen korrekt gekennzeichneten Milchverpackungen wird der überwiegende Teil der insgesamt im Handel angebotenen Milch verkauft."

"Die Umstellung von Verpackungen geht nicht im Hauruck-Verfahren, sondern ist ein längerer Prozess", erklärte der HDE-Experte weiter. Verpackungen würden in Regel in größeren Mengen vorproduziert. Es sei sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch, diese Milchverpackungen aufzubrauchen.

Unverständnis äußerte Rausch für die Kritik der Verbraucherschützer, dass es in einem Drittel der Geschäfte keine traditionell hergestellte Trinkmilch gebe. "In zwei Dritteln der Geschäfte finden die Kunden die klassische Trinkmilch. Jeder Verbraucher kann also die Milch seiner Wahl problemlos kaufen", stellte der HDE-Experte richtig.

Quelle und Kontaktadresse:
Hauptverband des Deutschen Einzelhandels e.V. (HDE) Pressestelle Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin Telefon: (030) 726250-65, Telefax: (030) 726250-69

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