Pressemitteilung | Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
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Milch macht Zukunft – Zwischen Politik, Markt und Gesellschaft

(Berlin) - Auf dem diesjährigen Fachforum Milch des Deutschen Bauernverbandes wurde einmal mehr deutlich, wie stark die deutsche Milchwirtschaft zwischen politischen Erwartungen, wirtschaftlichen Herausforderungen und gesellschaftlichen Entwicklungen steht.

„In diesem Jahr ist in den Panels besonders deutlich geworden, wie vielfältig die Herausforderungen unserer Branche sind: Vom Strukturwandel, anhaltend volatilen Märkten und internationaler Wettbewerbsfähigkeit über die Standardsetzung bis zu Imagepflege und Social Media. Natürlich stehen die Milcherzeugerinnen und -erzeuger auch unter Druck, all dem gerecht werden zu müssen“, resümiert der Vize- und Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes, Karsten Schmal, das diesjährige Fachforum Milch anlässlich der Grünen Woche 2026. Hier müssen für Schmal die richtigen Impulse aus der Politik kommen und auch aus der Branche selbst. „Die neue Bundesregierung ist nun bald ein Jahr lang im Amt und wir denken, da geht in Sachen Kurswechsel noch deutlich mehr. Um unsere Rolle als Versorger mit gesunden Lebensmitteln zu erfüllen, muss prioritär der Investitionsstau auf den Betrieben durch Förderung und Planbarkeit abgebaut werden. Und wir als Branche müssen geschlossen für unsere Arbeit und für die Wertigkeit unserer Produkte einstehen. Milch ist eines der wichtigsten Lebensmittel weltweit.“

Unter dem Titel „Milch macht Zukunft – Zwischen Politik, Markt und Gesellschaft“ veranstaltete der Deutsche Bauernverband sein traditionelles Fachforum Milch anlässlich der Grünen Woche. Im Rahmen von drei kurzen Panels diskutierten bekannte und versierte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien die Themen Agrarpolitik unter der GroKo, Marktentwicklung und Wertschöpfung sowie Imagearbeit und Kommunikation.

Was sich durch alle drei Diskussionen zog, war der Konsens, dass Deutschland als Standort für die Milcherzeugung unverzichtbar ist und die Nachfrage nach Milchprodukten sowohl auf nationaler Ebene wie auch global gegeben ist. Was jedoch ebenso unverzichtbar ist, sind Rahmenbedingungen für die betriebliche Entwicklung, die die soziodemographische Entwicklung Deutschlands ebenso mitberücksichtigen wie die gestiegenen Kosten. Die Branche erwartet sich von der Politik einen verstärkten Einsatz für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Milchbranche und für Wettbewerbsgleichheit innerhalb der Branche.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Telefon: 030 31904-0

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