Pressemitteilung | Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
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Milchpreise kommen in Bewegung / DBV: Milchgeld an Bauern zieht deutlich an

(Berlin) - Aufgrund der sehr guten und stabilen Lage auf den Märkten für Milch und Milchprodukte konnten die Molkereien deutliche Anhebungen der Produktpreise für qualitativ wertvolle Milch und Milchprodukte beim Handel durchsetzen. Dies führt jetzt auch zur dringend notwendigen Aufwärtsbewegung der Milchpreise für die Landwirte. Nach Ermittlungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) werden die deutschen Molkereien die Milchpreise, beginnend mit der jetzigen Augustauszahlung, in den nächsten Wochen um 4 bis 8 Cent je Kilogramm angelieferter Milch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum anheben. Die Preissteigerungen werden aber in den Molkereien je nach Produktpalette unterschiedlich ausfallen. Im Schnitt werden die Milchpreise für den Milchbauern in der zweiten Jahreshälfte zwischen 33 und 36 Cent liegen (3,7 Prozent Fett, 3,4 Prozent Eiweiß ohne Mehrwertsteuer). Einige Molkereien werden zumindest zeitweise in der Lage sein, über 40 Cent auszuzahlen. Die BayernMEG hat bereits Preisabschlüsse von bis zu 37 Cent (4,2 Prozent Fett, 3,4 Prozent Eiweiß) mit den Molkereien getätigt.

Diese für die Milchbauern erfreuliche Entwicklung der Milcherzeugerpreise ist die logische Konsequenz der weltweit anziehenden Märkte für Milch und Milchprodukte, wie der DBV betonte. Die Auswirkungen auf die Verbraucherausgaben werden aber moderat bleiben. Nach den derzeit bekannten Preisanhebungen ist davon auszugehen, dass die Verbraucher circa 2 bis 4 Euro im Monat mehr für Milch und Milchprodukte ausgeben müssen. Damit bleiben Milch und Milchprodukte auch weiterhin ein bezahlbares und hochwertiges Grundnahrungsmittel.

Diese Preisanhebungen stellen einen wesentlichen Schritt zur Sicherung der Zukunft der deutschen Milcherzeugung dar, erklärte der DBV. Die Landwirte werden nun endlich in die Lage versetzt, einen Ausgleich für ihre weiter steigenden Produktionskosten zu bekommen und somit auch in die Zukunft ihrer Betriebe und Familien zu investieren.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Pressestelle Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205

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