Pressemitteilung | BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e.V.
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Mindestlohn mit Augenmaß / BDE wird Gespräche mit VKA und ver.di zielorientiert voranbringen

(Berlin) - Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. hat in seiner Eigenschaft als Arbeitgeberverband der privaten Abfallbranche sein Bekenntnis erneuert, sich für die Einführung eines Branchenmindestlohns zu engagieren.

Dr. Rainer Cosson, Kommissarischer Hauptgeschäftsführer des BDE, sagte: „Wir sind unverändert auf einem guten Weg, einen Mindestlohn in realistischer Höhe - also mit Augenmaß festgelegt - zu verhandeln und sodann allgemeinverbindlich werden zu lassen.“ Im August werde der Verband, so Cosson, die Gespräche mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fortsetzen.

Der BDE wolle auf dem Weg zur Vereinbarung eines Mindestlohns nach Möglichkeit alle Unternehmen, auch jene, die in anderen Interessenverbänden organisiert sind, mitnehmen. Cosson: „Bei der inhaltlichen Debatte über die Höhe eines Mindestlohns helfen uns platte Parolen über mögliche Arbeitsplatzverluste nicht weiter. Wir brauchen eine konstruktive Auseinandersetzung mit bedenklichem Wettbewerbsverhalten einzelner Marktteilnehmer, die sich Marktvorteile durch sozial inadäquate Löhne verschaffen. Wir wollen, dass Arbeitnehmer in der Entsorgungsbranche für ihre ordentliche und zuverlässige Arbeit so entlohnt werden, dass sie ihre Familien ernähren können und nicht zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen sind.“

Die Höhe des festzulegenden Mindestlohns müsse sich allerdings an der wirtschaftlichen Lage der Branche in ganz Deutschland und speziell in den wirtschaftlich schwächeren Regionen orientieren. Cosson: „Wir werden in den Verhandlungen selbstverständlich sehr genau darauf achten, dass ein Branchenmindestlohn die Arbeitgeber nicht überfordert oder gar ruiniert.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE) Karsten Hintzmann, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Behrenstr. 29, 10117 Berlin Telefon: (030) 5900335-0, Telefax: (030) 5900335-99

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