Pressemitteilung | VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. - Hauptgeschäftsstelle
Anzeige

Mit Naturwissenschaften zur Bildungsrepublik / VDI sieht Ergebnisse der Pisa-E Studie positiv / Alle Bundesländer sollten dem Beispiel Sachsens folgen / Mangel: Technikunterricht weiterhin kaum vorhanden

(Düsseldorf) - Der VDI begrüßt die Ergebnisse des Pisa-E Ländervergleichs, sieht aber weiterhin Handlungsbedarf in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. „Masse kann auch Klasse bringen“, meinte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs über den hervorragenden Platz des Bundeslandes Sachsen. „30 Prozent der Unterrichtszeit wird dort für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verwendet. Damit ist Sachsen Vorbild. Die anderen Länder sollten daraus den Schluss ziehen und den MINT-Fächern ebenfalls mindestens ein Drittel aller Unterrichtsstunden einräumen. Mittelfristig müssen dafür die benötigten Lehrkräfte qualifiziert werden.“

Der VDI fordert seit Jahren die Stärkung von Technikunterricht in allen Schulformen und -stufen. Fuchs unterstrich die Position: „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland von zentraler Bedeutung“, erklärte Fuchs. „Aktuell haben wir über 90.000 offene Stellen für Ingenieure, die wir nur mit gut qualifiziertem Nachwuchs besetzen können. Die Grundlagen hierfür werden in der Schule gelegt.“ Leider fehle weiterhin ein flächendeckender Technikunterricht.

Quelle und Kontaktadresse:
VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V., Hauptgeschäftsstelle Michael Schwartz, Pressesprecher Peter-Müller-Str. 1, 40468 Düsseldorf Telefon: (0211) 6214-0, Telefax: (0211) 6214-575

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige