Modulation nein danke / BDL-JunglandwirtInnen beim EU-AgrarministerInnentreffen
(Berlin) - Wir bleiben dabei: Eine Erhöhung der Modulation ist mit uns nicht zu machen, so Johannes Scharl, stellv. Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), beim informellen Treffen der EU-LandwirtschaftministerInnen in Annecy. Er nutzte eine Zusammenkunft von europäischen JunglandwirtInnen und MinisterInnen in diesem Rahmen, um erneut und mit Nachdruck auf die Forderungen des BDL aufmerksam zu machen.
Die jungen LandwirtInnen sind gegen eine weitere Umschichtung der europäischen Förderung, wie die EU-Agrarkommission sie vorsieht. Danach sollen die Direktzahlungen an die Landwirtschaft zugunsten der ländlichen Räume gekürzt werden. Die AgrarierInnen im BDL wollen einer Erhöhung der Modulation auch dann nicht zustimmen, wenn zusätzliche Gelder in einen Milchfonds fließen, der den Ausstieg aus der Quote abfedern soll.
Beim Treffen mit den AgrarministerInnen machten die jungen LandwirtInnen aus Deutschland auch deutlich, was sie von den Vorschlägen halten, die in Sachen Pflanzenschutzpolitik auf dem Tisch liegen. Sie entsprechen nicht der guten fachlichen Praxis der LandwirtInnen und sind schlichtweg an der Realität vorbei, erklärt der stellv. BDL-Bundesvorsitzende.
Pflanzenschutzmittel so einseitig zu betrachten sei wenig hilfreich. Die so genannten Ausschlusskriterien bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln bedeuteten für einige der Nutzpflanzen im schlimmsten Falle sogar das Aus. Es wird schwerer und bestimmt nicht preiswerter, unsere Nutzpflanzen bestmöglich gesund zu halten. Konsequenter Verbraucherschutz sieht anders aus, so Johannes Scharl bei der Zusammenkunft in Annecy.
Über die Vorschläge des informellen Treffens entscheiden die AgrarministerInnen im November in Brüssel. Dann steht das geplante Korrekturprogramm zur EU-Agrarreform von 2003 der so genannte Health Check abschließend auf der Tagesordnung.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Deutschen Landjugend im Deutschen Bauernverband e.V. (BDL), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Carina Gräschke, Pressereferentin, Presseabteilung
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31904-253, Telefax: (030) 31904-206
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