Motorenindustrie Vorreiter beim Klima- und Umweltschutz
(Frankfurt am Main) - Klimaschutz, Ressourcenschonung und Umweltschutz können nur durch gemeinsame Anstrengungen von Politik und Industrie wirkungsvoll umgesetzt werden. So lautete das Ergebnis der Podiumsdiskussion zwischen Vertretern der Motorenindustrie und Dr. Uwe Lahl, Leiter des Bereichs Umwelt und Gesundheit des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) anlässlich der Mitgliederversammlung des VDMA Fachverbandes Motoren und Systeme bei der MAN Nutzfahrzeuge AG in Nürnberg.
Die Eckpunkte für ein integriertes Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung schließen unter anderem die Reduzierung der Abgasemissionsgrenzwerte als auch das Thema Energieeffizienzsteigerung bei Industriemotoren ein. Uwe Lahl: Der Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht alleine von der Bundesregierung bewältigt werden kann. Vielmehr ist auch die Wirtschaft gefordert, ihrerseits den notwendigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dazu gehört allerdings auch, dass die Industrie verlässliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für ihre Investitionen hat. Wer energiesparende Maschinen mit einem geringen Kraftstoffverbrauch und gleichzeitig geringen Emissionen produziert, hat auf den Exportmärkten Wettbewerbsvorteile.
Dr. Stefan Spindler, Vorsitzender der Motorenindustrie im VDMA und Mitglied des Vorstands der MAN Diesel SE: Für die Motorenindustrie war das Thema Effizienzsteigerung schon immer ein zentraler Punkt bei der Weiterentwicklung von Industriemotoren. Durch die in den letzten Jahren stets wachsenden Anforderungen an den Klima- und Umweltschutz hat die Industrie den Fokus in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verstärkt darauf gerichtet, diese Motoren nicht nur effizienter, sondern auch sauberer zu machen. Daher sind saubere Luft und die Schonung natürlicher Ressourcen maßgebliche Ziele unserer Entwicklung. Moderne Industriemotoren gewährleisten geringsten Kraftstoffverbrauch und niedrigste Emissionen. Auch können sie mit fossilen, nachwachsenden und synthetischen Kraftstoffen effizient betrieben werden und leisten damit einen idealen Beitrag zu einer nachhaltigen Klimapolitik. Nicht umsonst sind die im VDMA vertretenen Hersteller und Zulieferer Weltmarktführer bei Industriemotoren, betonte Spindler.
Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Motoren und Systeme: Allerdings ist die Emissionsgesetzgebung auch mit Zielkonflikten konfrontiert. Beispielsweise sind Forderungen nach niedrigen Stickoxid- und Partikelemissionen mit höherem Kraftstoffverbrauch und damit höheren CO2-Emissionen verbunden. Hier gilt es, einen den Emissionsschutzzielen angepassten Mittelweg zu finden.
Zwischen BMU und Industrie wurde eine intensivere Zusammenarbeit für die Themenbereiche Emissionsminderung, Forschungsintensivierung und Imageverbesserung vereinbart.
Der Fachverband Motoren und Systeme im VDMA vertritt national und international die Interessen aller deutschen Hersteller von Verbrennungsmotoren in industriellen Anwendungen sowie deren Zulieferer. Typische Anwendungsfelder für die Motoren sind mobile Maschinen (Baumaschinen, landwirtschaftliche Traktoren, mobile Krane und andere Arbeitsmaschinen), Schiffe (Seeschiffe, Binnenschiffe und Sportboote), Lokomotiven und die stationäre Energieerzeugung (Kraftwerke, Notstromaggregate).
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
Marlies Schäfer, Pressesprecherin
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 66030, Telefax: (069) 66031511
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