Multitalent Holz baut auf Zukunft / Stellenwert des Waldes für die Gesellschaft anerkennen! / Die Waldbesitzer fordern bessere Rahmenbedingungen für die Forst- und Holzwirtschaft
(Berlin) - Die Forst- und Holzwirtschaft spielt bei der Umsetzung der klima-, energie- und umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung eine herausragende Rolle, stellte der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes Josef Spann in Vertretung des Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände Michael Prinz zu Salm-Salm auf dem parlamentarischen Abend des Verbandes am 11. November 2008 in Berlin fest und forderte die Politik auf, den Stellenwert des Waldes durch verbesserte Rahmenbedingungen mehr als bisher anzuerkennen.
Gerade der Wald spürt die Auswirkungen des Klimawandels. Deshalb muss die Forstwirtschaft wegen der langen Umtriebszeiten, die zwischen 100 und 250 Jahren liegen, heute schon ganz konkret auf den Klimawandel reagieren, zum Beispiel durch Waldumbau, Verwendung auch heute als gebietsfremd geltende Baumarten und durch neue Ernteverfahren. In diesen Bereichen braucht der Wald die Unterstützung durch die Politik. Rechtliche Hindernisse müssen abgebaut werden und nicht noch durch das Umweltbundesgesetzbuch neu errichtet werden. Die Leistungen des Waldes zum Klimawandel wie die Bindung von Kohlendioxid auch in Holzprodukten - und die Verbesserung der Grundwasserqualität müssen künftig angemessen honoriert werden.
Es dürfe nicht sein, so Spann, dass der Waldbesitzer absurderweise auch noch Wasserabgaben zu tragen habe. Das käme einer doppelten Ohrfeige für die Forstwirtschaft gleich, leiden doch die Bäume extrem unter zunehmender Trockenheit bei nachweislich positiven Wirkungen des Waldes auf die immer wichtiger werdende Wasserversorgung der Bevölkerung.
Auf dem parlamentarischen Abend wurde positiv vermerkt, dass die Wiederentdeckung des Rohstoffes Holz in vollem Gange ist. Dem Holz kommt in der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten gesellschaftlichen Entwicklung eine große Bedeutung zu. Es trägt dazu bei, das Klima zu schützen, macht die Volkswirtschaft unabhängiger von fossilen Energieträgern und beteiligt die Menschen in der Region stärker an der Wertschöpfung. Deshalb muss das nachhaltig nutzbare Holzpotenzial künftig besser erschlossen werden, der Rohstoff Holz stofflich wie energetisch effizient genutzt und neue Verwendungsmöglichkeiten entwickelt werden. Die deutschen Waldbesitzer fordern, dass im Zuge der Charta für Holz die Produktion, die Bereitstellung und die Verwendung des Multitalentes Holz als leistungsstarker nachwachsender Rohstoff künftig besser unterstützt wird.
Quelle und Kontaktadresse:
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V., Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Hans Ludwig Körner, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31807-923, Telefax: (030) 31807-924
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