Musikfirmen zwingen CD Wow zum Einlenken / CD Wow importiert künftig keine CDs mehr aus dem außereuropäischen Ausland
(Berlin) - So genannte "Parallelimporte" aus Staaten, die nicht dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehören, sind nach dem Urheberrechtsgesetz verboten. Der Grund hierfür ist die territoriale Bindung des Urheberrechts. Verbreitungsrechte für Musikaufnahmen müssen für jedes Land gesondert erworben werden. Lediglich innerhalb des EWRs gilt der Grundsatz des freien Warenverkehrs.
Dies akzeptiert nunmehr auch die in Deutschland als "CD-Discounter" aufgetretene Firma CD Wow. Diese hatte seit 2003 CD-Alben internationaler Topstars aus dem Fernen Osten nach Deutschland importiert. Aus diesem Grund gingen mehrere Musikfirmen juristisch gegen CD Wow vor. Die Verfahren fanden nunmehr durch Vergleiche ihren Abschluss. CD Wow verpflichtet sich, künftig keine Importe aus dem außereuropäischen Ausland in Deutschland zu vertreiben.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft e.V.
Oranienburger Str. 67-68, 10117 Berlin
Telefon: 030/590038-0, Telefax: 030/590038-38
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- Dialog zu Musikstreaming und Vergütung: Musikindustrie unterstreicht zentrale Bedeutung ihrer Investitionen für Künstlerkarrieren
- Über 1 Milliarde Streams: Breakthrough-Artists sind nachhaltig erfolgreich
- Artist Celebration Night: Kontra K, Oimara und Zartmann als erfolgreichste Künstler des Jahres ausgezeichnet
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

