Pressemitteilung | Deutscher AnwaltVerein e.V. (DAV)
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Mutterschutz für Selbstständige – Zeit wird‘s!

(Berlin) - Bundesbauministerin Verena Hubertz spricht sich für die Einführung des Mutterschutzes für Selbstständige aus – bislang gilt diese Regelung nur für Arbeitnehmerinnen, Auszubildende und Studentinnen. Der Deutsche Anwaltverein (DAV), der diese Forderung bereits im Rahmen der Koalitionsverhandlungen aufgestellt hat, begrüßt es, dass das Thema nun auf den Tisch kommt:

Statement von Rechtsanwältin Dr. Sylvia Ruge, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Anwaltvereins (DAV):

„Werden selbstständig arbeitende Frauen schwanger, sind sie deutlich schlechter abgesichert als Angestellte. Egal ob Handwerksmeisterin, Künstlerin, Gründerin oder Anwältin mit eigener Kanzlei: Selbstständig tätige Frauen sollten sich nicht zwischen Familiengründung und ihrer unternehmerischen Tätigkeit entscheiden müssen. Gerade in der Anwaltschaft ist Selbstständigkeit sehr verbreitet. Hier muss etwas passieren, wenn wir junge Juristinnen für den Beruf – auch in selbstständiger Arbeitsweise – begeistern und gewinnen wollen. Die Einführung eines gesetzlichen Mutterschutzes für Selbstständige könnte hier eine entscheidende Systemlücke schließen.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern und insbesondere die strukturellen Benachteiligungen von Selbstständigen zu beenden, ist ein wichtiger Baustein, um sowohl Familien als auch die Wirtschaft in diesem Land zu stärken. Das Thema ist im Koalitionsvertrag verankert – Zeit, es nun konkret anzugehen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher AnwaltVerein e.V. (DAV), Littenstr. 11, 10179 Berlin, Telefon: 030 7261520

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