Nach den Ärzte-Protesten: weg von destruktiver Abwehr-Haltung hin zu konstruktiver Zukunftsgestaltung
(Berlin) - Zum Ende der Protestwoche niedergelassener Ärzte erklärt Dr. Klaus Bittmann, Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands:
"Die Proteste dokumentieren den wachsenden Zorn der niedergelassenen Ärzte, aber auch die steigende Verunsicherung und berechtigten Ängste vor der wirtschaftlichen Zukunft für ärztliche Praxen. Das bundesdeutsche Gesundheitswesen im Allgemeinen und die ambulante Medizin im Besonderen befinden sich durch die gesetzgeberischen Maßnahmen der jüngsten Zeit in einem grundlegenden Strukturwandel.
Aber jetzt ist nicht die Zeit von rückwärtsgewandten Abwehrschlachten, sondern es geht um die aktive Gestaltung der Zukunft. Und genau da wird sich zeigen, wer die Interessen der Ärzteschaft tatsächlich und wirkungsvoll vertritt: Es geht jetzt nicht mehr darum, aus Protest einfach die Praxen zu schließen, sondern es geht darum, sich zusammenzuschließen, die eigenen Stärken der Ärzteschaft zu bündeln und so die Versorgung der Zukunft aktiv zu gestalten. Nicht destruktive Abwehr-Haltung sondern konstruktive Zukunftsgestaltung lautet die Devise.
Der NAV-Virchow-Bund ruft die niedergelassenen Ärzte daher auf, nun massiv Kooperationen und Zusammenschlüsse zu intensivieren. Der Verband fördert dies auf lokaler und regionaler Ebene - auch im informellen Zusammenschluss mit ärztlichen Genossenschaften. Der NAV-Virchow-Bund unterstützt Netzgründungen und wird die Ärztenetze und -verbünde in Deutschland zusammenführen und fördern. Nur aus diesem Zusammenschluss heraus kann der drohende Angriff von Krankenhäusern und Finanzinvestoren auf die ambulante Medizin verhindert und die Freiberuflichkeit der niedergelassenen Ärzteschaft gesichert werden. Letztlich werden niedergelassene Ärzte damit auch unter Beweis stellen, dass sie bereit sind, Versorgungsverantwortung zu übernehmen."
Quelle und Kontaktadresse:
NAV-Virchow-Bund Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Bundesgeschäftsstelle Berlin
Klaus Greppmeir, Hauptgeschäftsführer
Chausseestr. 119b, 10115 Berlin
Telefon: (030) 2887740, Telefax: (030) 28877413
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