Nach den Wahlen in Hessen und Niedersachsen / BDI fordert mehr Honorar für Haus- und Fachärzte
(Wiesbaden) - Der Ausgang der Wahlen in Hessen und Niedersachsen hat das politische Patt in Berlin noch verstärkt. Der BDI bedauert, dass die Gesundheitspolitik im Wahlkampf keine Rolle gespielt hat. Das muss sich ändern!, kritisiert BDI-Präsident Dr. Wolfgang Wesiack und fordert von der Politik 15 Prozent mehr Honorar sowie die Unterstützung von Haus- und Fachärzten.
Die Frustration der Vertragsärzte zeigt sich in den Aufrufen zum Systemausstieg. Wesiack: In politischem Schachspiel ist die Drohung manchmal wirkungsvoller als deren Ausführung. Der BDI appelliert an den Bayerischen Hausärzteverband, nicht mit der materiellen Existenz der Kollegen zu spielen. Körbe bieten kein Mehrhonorar und keine Sicherheit. Wer zur Tür hinaus geht und sie zuschlägt, ist draußen und kommt nicht wieder herein.
Dagegen hat der in Baden-Württemberg eingeschlagene Weg der 73ger Verträge die Sympathie des BDI. Angestrebt werden 10 Prozent mehr Honorar und die Vergütung aller zusätzlichen Fälle für Haus- und Fachärzte unter Bereinigung der Gesamtvergütung. Wichtig ist, dass neben den Hausärzten auch die Fachärzte einbezogen werden. Pläne für ein Primärarztsystem Zugang zum Facharzt nur auf Überweisung durch den Hausarzt werden vom BDI abgelehnt.
Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI)
Pressestelle
Schöne Aussicht 5, 65193 Wiesbaden
Telefon: (0611) 18133-0, Telefax: (0611) 18133-50
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