Nach Leitzinssenkung in den USA / Horn: Hoher Eurokurs lässt EZB keinen Spielraum für Zinserhöhung
(Düsseldorf) - Der Rekordkurs des Euro als Folge der Leitzinssenkung in den USA zeigt deutlich, dass in der Eurozone derzeit keinerlei Spielraum für Zinserhöhungen besteht. Darauf weist der Wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung, Prof. Dr. Gustav A. Horn, hin.
"Der hohe Euro-Kurs ist längst eine deutliche Belastung für die europäische Wirtschaft. Dagegen sind im Euroraum kaum Indizien für eine echte Inflationsgefahr zu erkennen - auch wenn viele Verbraucher wegen der gestiegenen Lebensmittelpreise einen anderen Eindruck haben", sagt Horn. Eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) "passt deshalb ganz und gar nicht in die konjunkturelle Landschaft", warnt der Ökonom. "Eine Zinserhöhung würde den Euro weiter hochtreiben und die europäische Wirtschaftsentwicklung damit ernsthaft gefährden."
Quelle und Kontaktadresse:
Hans-Böckler-Stiftung
Rainer Jung, Leiter, Pressestelle
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