Nachbesserungen zu Hartz IV nicht weitreichend genug
(Frankfurt/Main) - Die IG Metall hat die Nachbesserungen zu Hartz IV begrüßt, sie aber zugleich als nicht weitreichend genug kritisiert. "Die Bundesregierung hat zwar gezeigt, dass sie in der Lage ist, Kritik aufzunehmen und konstruktive Entscheidungen herbeizuführen, doch bleiben weiterhin gravierende Defizite", sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Kirsten Rölke am Donnerstag, 12. August, in Frankfurt.
Rölke kritisierte die Höhe des Freibetrages für geleistete Altersvorsorge etwa in Form von Lebensversicherungen als unzureichend. Außerdem habe die Regierung keine Einsicht bei den Zumutbarkeitskriterien gezeigt. Arbeitslose in Beschäftigung zu drängen unter dem tariflichen oder ortsüblichen Niveau, werde einem Lohndumping in Deutschland Tür und Tor öffnen, warnte Rölke.
"Die Nachbesserungen haben den Betroffenen die Ängste vor dem, was auf sie zukommt, nicht wirklich genommen", sagte die Sozialpolitikerin.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IGM)
Lyoner Str. 32, 60528 Frankfurt
Telefon: 069/6693-0, Telefax: 069/6693-2843
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