Pressemitteilung | VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. - Hauptgeschäftsstelle
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Nachfrage nach Fachkräften auf hohem Niveau / Juli 2008: 95.500 offene Stellen für Ingenieure / Ingenieurlücke weiter zu hoch / VDI: Einbruch bei offenen Stellen nicht erwartet

(Düsseldorf) - Im Juli 2008 ist die Zahl der offenen Stellen auf dem deutschen Ingenieurarbeitsmarkt nach Berechnungen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) auf hohem Niveau geblieben. Rund 95.500 Stellen blieben demnach unbesetzt. Damit ist seit 2004 eine Verdoppelung der gemeldeten Stellen zu verzeichnen - damals waren es "nur" gut 50.000. Gleichzeitig vermeldet der VDI weiterhin ein Rekordtief bei den arbeitslos gemeldeten Ingenieuren: Etwa 21.000 Ingenieure sind derzeit ohne Job, das sind zehn Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2007.

"Hohe Rohstoffpreise und der schwache Dollar hemmen zusätzliches Wachstum. Die Nachfrage nach Ingenieuren ist aber weiterhin stabil", so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. "Wir rechnen deshalb nicht mit einem Einbruch der offenen Stellen in den Ingenieurberufen. Deutschland hat nach wie vor mit einem massiven Fachkräftemangel zu kämpfen."

Regional bedingt gibt es große Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt. In Schleswig-Holstein hat sich die Zahl der offenen Stellen im Juli 2008 im Vergleich zum Vormonat fast verdoppelt, während es in Mecklenburg-Vorpommern fast 20 Prozent weniger offene Stellen gibt. In NRW, Baden-Württemberg und Bayern ist der Fachkräftemangel besonders eklatant. Allein in diesen drei Bundesländern verzeichnet der VDI rund 55.000 offene Ingenieurstellen aller Fachrichtungen.

Quelle und Kontaktadresse:
VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V., Hauptgeschäftsstelle Sven Renkel, VDI-Pressestelle Graf-Recke-Str. 84, 40239 Düsseldorf Telefon: (0211) 6214-0, Telefax: (0211) 6214-575

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