Nachfrage nach sparsamen Autos fördern / CO2-orientierte Kfz-Steuer führt zu weniger Emissionen
(München) - Um den Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland zu senken, muss nach Ansicht des ADAC der Absatz verbrauchsarmer Fahrzeuge gefördert werden. Dieses Ziel kann am einfachsten durch eine am Kraftstoffverbrauch orientierte Kfz-Steuer erreicht werden. Wir müssen Autokäufern neue Anreize bieten, damit sie auf sparsame Autos umsteigen, so ADAC-Präsident Peter Meyer. Ich empfehle der Bundesregierung dringend, das vom ADAC entwickelte Kfz-Steuermodell schnell einzuführen. Es ist nicht nur wettbewerbsneutral, sondern hätte auch einen enorm wirksamen umweltpolitischen Lenkungseffekt. Eine Reform der Kfz-Steuer ist überfällig, da heute nicht mehr die klassischen Luftschadstoffe im Vordergrund stehen, sondern klimawirksames Kohlendioxid. Der Vorteil des ADAC-Modells: Autokäufer würden sich verstärkt für verbrauchsgünstige Autos entscheiden und Konstrukteure neue Möglichkeiten und Wege suchen, den Verbrauch senken.
Um Autokäufer eindeutig über den Verbrauch und den Schadstoffausstoß eines Neuwagens zu informieren, fordert der ADAC seit langem eine einfache und bessere Kennzeichnung. Die CO2-Emissionen müssen beim Autokauf deutlicher sichtbar gemacht werden.
Allerdings können diese Maßnahmen nur Teil eines Gesamtpakets sein. Unter anderen müssten anstelle CO2-intensiver Kraftstoffe verstärkt Erdgas oder Biokraftstoffe verwendet werden. Zudem ist eine optimale Auslastung der Straßen durch intelligente Verkehrssteuerung und Telematik zu ermöglichen. Darüber hinaus müssten Autofahrer in Spritspartrainings eine verbrauchsarme Fahrweise erlernen.
Angesichts der aktuellen Diskussion um die CO2-Verbrauchsgrenzen fordert der ADAC von der Automobilindustrie, noch stärker als bisher alle Möglichkeiten zu nutzen, den Flottenverbrauch neuer Autos spürbar zu senken. Ansonsten kann die freiwillige Selbstverpflichtung der Fahrzeughersteller, den CO2-Ausstoß bis 2008 auf 140 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer zu reduzieren, nicht eingehalten werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC)
Pressestelle
Am Westpark 8, 81373 München
Telefon: (089) 76760, Telefax: (089) 76762500
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