Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie: Aftersales als Schlüssel für nachhaltige Mobilität
(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) begrüßt die Veröffentlichung des Aktionsprogramms zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS). Die Bundesregierung setzt damit wichtige Impulse für Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und die Versorgungssicherheit mit Rohstoffen. Aus Sicht des VDIK wird jedoch entscheidend sein, dass die vorgesehenen Maßnahmen praxisgerecht ausgestaltet werden und bestehende Rechtsunsicherheiten im automobilen Aftersales-Markt beseitigt werden.
„Kreislaufwirtschaft beginnt nicht erst beim Recycling. Sie beginnt mit der möglichst langen Nutzung von Fahrzeugen, ihrer fachgerechten Wartung, Reparatur und Wiederaufbereitung von Komponenten“, erklärt VDIK-Präsidentin Imelda Labbé. „Gerade der Aftersales-Bereich leistet seit Jahrzehnten einen erheblichen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Reduzierung von CO₂-Emissionen.“
Vor diesem Hintergrund sieht der VDIK die nationale Umsetzung des europäischen Rechts auf Reparatur als wichtigen Baustein der Kreislaufwirtschaft. Gleichzeitig müssen die Besonderheiten technisch hochkomplexer Produkte wie Kraftfahrzeuge berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist aus Sicht des VDIK die ausdrückliche Anerkennung wiederaufbereiteter Originalteile (Remanufactured Parts) als integraler Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Der Einsatz solcher Komponenten reduziert den Rohstoffverbrauch, senkt Emissionen und trägt dazu bei, Reparaturen wirtschaftlich attraktiv zu halten.
Der VDIK wird sich daher im weiteren Gesetzgebungsprozess sowohl zur Umsetzung des Rechts auf Reparatur für rechtssichere, technologieoffene und bürokratiearme Lösungen einsetzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), Stefan Meyer, Leiter(in) Kommunikation, Presse und Medien, Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg, Telefon: 06172 98750
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