Pressemitteilung | BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e.V.
Anzeige

Navigation durch die Entsorgungswirtschaft / Großes Interesse am Geo-Informationssystem GidE auf den Messen CeBIT, TerraTec und KomCom / BDE erster Spitzenverband, der alle Branchendaten zentral sammelt und mittels eines geografischen Informationssystems öffentlich macht

(Berlin) - Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) hat zuletzt auf der CeBIT in Hannover sein geografisches Informationssystem GidE vorgestellt. Innerhalb des vom Bundesinnenministerium veranstalteten Public Sector Parcs präsentierte der Verband das einzige System, das sämtliche verfügbaren Datenquellen über die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft zusammenfasst und mittels Landkarten übersichtlich darstellt. GidE veranschaulicht dadurch Zusammenhänge, die sonst nicht erkennbar wären – ideal für Analyse, Planung und Geo-Marketing.

Die besondere Schwierigkeit bei Daten über die Entsorgungs- und Wasserbranche besteht bislang darin, dass Informationen auf EU-, Bundes- und Landesebene über die verschiedenen statistischen Ämter, Forschungseinrichtungen und Behörden verstreut sind. Die Idee einer zentralen Erfassung und öffentlichen Darstellung dieser Daten in einem webbasierten Geoinformationssystem löst dieses Problem. „Wir haben mit diesem Projekt echtes Neuland betreten“, sagte Dr. Stephan Harmening, Hauptgeschäftsführer des BDE, „denn bislang hat noch kein Spitzenverband den Versuch unternommen, die jeweiligen branchenrelevanten Makrodaten zentral zu sammeln und mittels eines geografischen Informationssystems der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“.

In der ersten Projektphase wurden alle vorhandenen Daten zu den BDE-Mitgliedsunternehmen und Anlagen integriert. In der zweiten Phase wurden Flächendaten zu Abfallmengen und Entsorgungstätigkeit bezogen auf die unterschiedlichen Verwaltungsebenen integriert. Im nächsten Jahr wird die dritte Ausbaustufe angegangen, um künftig auch Stoffströme abbilden zu können. Dadurch sind künftig Rückschlüsse auf Kapazitäten und Auslastungen möglich. Für die Öffentlichkeit von Interesse wäre außerdem der Aufbau einer Gebührendatenbank, um die Kosten für die Entsorgung transparent zu machen. Langfristig dürfte auch die europäische Dimension des Themas darzustellen sein.

„Ich sehe für Anwendungen der Geoinformation insbesondere in unseren Branchen Entsorgung und Wasser riesigen Bedarf und ein enormes Marktpotenzial“, sagte der Leiter des GidE-Projekts Michael Körner auf der CeBIT. Das gelte nicht nur für private, sondern auch für kommunale Unternehmen. Zahlreiche Kämmerer, Bürgermeister, Landräte und IT-Verantwortliche informierten sich während der Messetage über das GidE-System des BDE. Darunter war auch der Oberbürgermeister der Stadt Hannover Stephan Weil.

Die GidE-Präsentation auf der CeBit war Teil eines Gemeinschaftsstands im Public Sector Parc der Halle 9, in dem das Bundesinnenministerium und seine Ausstellungspartner IT-Produkte und E-Government-Projekte für Verwaltung, Wirtschaft und Bürger der Öffentlichkeit präsentierten. „Die CeBIT ist eine ausgezeichnete Kommunikationsplattform, um sich umfassend über aktuelle IT-Entwicklungen und Trends beim E-Government zu informieren“, sagte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble bei der Eröffnung der Sonderausstellung.

Außer auf der CeBIT war der BDE mit GiDE auch Anfang März auf der TerraTec in Leipzig und Ende Februar auf der KomCom Nord in Hannover vertreten – hier zum ersten Mal auf einer auf die kommunalen Unternehmen ausgerichteten Messe.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE) Pressestelle Behrenstr. 29, 10117 Berlin Telefon: (030) 5900335-0, Telefax: (030) 5900335-99

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige