Neue Europa-Büros bei Neujahrsempfang in Lüneburg vorgestellt / Kooperation von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Wohlfahrtspflege
(Berlin/Lüneburg) - Arbeitgeberverband, Deutscher Gewerkschaftsbund und Freie Wohlfahrtspflege haben am 17. Januar 2008 in Lüneburg ihre drei neuen Europa-Büros bei einem gemeinsamen Neujahrsempfang vorgestellt. Die Aufgabe der Büros ist es, sich an der europäischen Arbeitsmarktförderung im ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg zu beteiligen. Die drei Verbände beraten ihre Mitglieder über Strukturfonds-Fördermöglichkeiten und unterstützen sie bei der Entwicklung förderfähiger Projekte.
Die Region Lüneburg ist in Westdeutschland das einzige Ziel-1-Fördergebiet. In der Förderperiode 2007 2013 werden dadurch 210 Millionen Euro aus den europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt, um mehr Wachstum und Beschäftigung zu schaffen. Für die Umsetzung besonderer Qualifizierungsprogramme für Beschäftigte und Arbeitslose wurden die Lüneburger Europa-Büros mit einem Vorschlagsrecht für Modellprojekte ausgestattet. Um die erhebliche Fördersumme so effektiv wie möglich einzusetzen, empfehlen sich Kooperationen über bisherige Grenzen hinweg. Arbeitgeberverband Lüneburg Nordostniedersachsen, Deutscher Gewerkschaftsbund und Freie Wohlfahrtspflege wollen deshalb eng zusammenarbeiten. Diese weitgehende Einbeziehung der Sozialpartner in die EU-Strukturförderung ist in Deutschland bisher Ausnahme und hat deshalb bundesweiten Vorbildcharakter.
Juliane Bauer (Freie Wohlfahrtspflege), Bernhard Hardinghaus (Arbeitgeberverband) und Lars Niggemeyer (DGB) stehen künftig in der Region Lüneburg als Ansprechpartner bei Fragen zur EU-Förderung zur Verfügung. Sie unterstützen Unternehmen, Betriebsräte und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege aus dem gesamten Fördergebiet dabei, sich in der EU-Strukturfonds-Förderung zurechtzufinden und förderfähige Projekte zu entwickeln. Darüber hinaus wollen sie gemeinsame Projekte für mehr und bessere Beschäftigung initiieren.
Entsprechend dem Anliegen, neue Kooperationen zu schaffen, war die Gästeliste des Neujahrsempfangs bunt gemischt. Vertreter von Firmen und Betrieben, von Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege, Einzelgewerkschaften und Betriebsräte waren ebenso vertreten wie Bildungsträger, die Regierungsvertretung, die NBank, Wirtschaftsförderer, Arbeitsagenturen bzw. Arbeitsgemeinschaften (ARGEN), Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Landrat Manfred Nehrstedt aus dem Landkreis Lüneburg sowie Vertreterinnen und Vertreter aus niedersächsischen Ministerien. Heribert Lange, Mitarbeiter der EU-Kommission in Brüssel, würdigte die neuen Europa-Büros aus europäischer Sicht.
Lars Niggemeyer vom DGB zog für die drei Veranstalter ein positives Resümee: Der Neujahrsempfang war ein erfolgreicher Auftakt, um die Europa-Büros bekannt zu machen. Nun werden wir unsere Zusammenarbeit weiter fortsetzen um zu einer nachhaltigen Verwendung der europäischen Fördermittel beizutragen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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