Neue Konzepte zur Absatzförderung dürfen auf Bildungsmaßnahmen nicht verzichten
(Berlin) - Zum gestrigen (3. Februar 2009) Urteil des Bundesverfassungsgericht zur Abgabe an den Absatzfonds der Land- und Ernährungswirtschaft erklärt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv):
Nach dem klaren Urteil aus Karlsruhe, dass die Regelungen des Absatzfondgesetzes nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind und darüber hinaus nichtig, stellt unsere heimische Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Jetzt gilt es neue Perspektiven zu entwickeln.
Dabei ist unbedingt zu beachten: Absatzförderung durch die CMA beinhaltet nicht nur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für landwirtschaftliche Erzeugnisse. Wir haben die CMA kennengelernt als engagierter Partner von Erzeugern, Händlern und Verbrauchern, der über das Wissen und die Instrumente verfügt, um Lebensmitteltrends frühzeitig zu erkennen. Im ständigen Dialog mit der Wirtschaft entwickelt die CMA Strategien, um diese Trends am Markt erfolgreich umzusetzen. Mit Fachwissen und weltweiter Vernetzung ist sie die Schnittstelle und erster Ansprechpartner für alle Marktteilnehmer.
Seit vielen Jahren wird über den Absatzfonds beispielsweise das Projekt "Lernort Bauernhof" gefördert. Viele LandFrauen konnten Schulklassen auf ihren Höfen wichtiges Wissen über Ernährung und Landwirtschaft weitergeben. Dies ist ein wichtiger Stützpfeiler im Erzeuger-Verbraucher-Dialog, der durch das gestrige (3. Februar 2009) Urteil des Bundesverfassungsgerichts ins Wanken geraten könnte. Mit der Wissensoffensive ist die CMA ein wichtiger Partner bei der Qualifikation der landwirtschaftlichen Unternehmerinnen und Unternehmer, denn hier werden wichtige Grundlagen für Marketing und Marktfähigkeit der Betriebe in den Weiterbildungsveranstaltungen gelegt. Auch dieses Angebot darf bei einer möglichen Neukonzipierung nicht unter den Tisch fallen. Der Deutsche LandFrauenverband wünscht sich, dass die Möglichkeiten der Weiterbildung der landwirtschaftlichen Unternehmer, des erfolgreiche Erzeuger-Verbraucher-Dialog und die Verbraucherbildung weiter erhalten bleiben.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Lilo Schön, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 284492910, Telefax: (030) 284492919
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