Neues Verfahren, um die Qualität von Studienangeboten zu sichern / Abschlusskonferenz des Pilotprojekts zur Prozessakkreditierung
(Bonn) - Eine prozessorientierte Qualitätssicherung für Studium und Lehre zu entwickeln, war das Ziel eines Projekts, dessen Ergebnisse jetzt vorliegen. Neben der Qualitätssicherung von Studienangeboten sollten auch die internen Organisations- und Entscheidungsstrukturen verbessert werden, um die zur Verfügung stehenden Mittel effizienter und effektiver einzusetzen. Beteiligt an dem zweijährigen Projekt, das vom Bundesbildungsministerium gefördert wurde, waren die Universitäten Bayreuth und Bremen, die Fachhochschulen Erfurt und Münster, das Akkreditierungsinstitut ACQUIN e.V. und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK).
Zu den Herausforderungen der Prozessakkreditierung gehört es, Kriterien und Verfahren für eine über den einzelnen Studiengang hinausreichende Qualitätssicherung zu entwickeln. Die Hochschule wird dabei als lernende Organisation betrachtet, die in eigener Verantwortung die Qualität ihrer Studiengänge garantieren muss.
Auf der Abschlusskonferenz des Projekts am 18. und 19. Oktober 2006 in Berlin wurden die Lösungsansätze der beteiligten Hochschulen vorgestellt und die Einschätzungen von Hochschulen, Agentur, Gutachtern und Politik ausgetauscht. Im Ergebnis sahen alle Beteiligten in der Prozessakkreditierung eine gute Möglichkeit, das System der Qualitätssicherung weiterzuentwickeln und bekundeten die Bereitschaft, die Implementierung voran zu treiben. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die internen Qualitätssicherungssysteme der Hochschulen nachdrücklich weiterentwickelt werden. Außerdem bedürften die Eckpunkte des Verfahrens der Prozessakkreditierung noch weiterer Präzisierung. Das Konzept der Akkreditierung hochschulinterner Qualitätssicherungsprozesse kann langfristig eine größere Wirksamkeit und Beschleunigung der Akkreditierungsverfahren ermöglichen.
Quelle und Kontaktadresse:
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
Susanne Schilden, Pressereferentin
Ahrstr. 39, 53175 Bonn
Telefon: (0228) 8870, Telefax: (0228) 887110
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