Pressemitteilung | VhU - Vereinigung der hessischen UnternehmerverbÀnde e.V. - HauptgeschÀftsstelle
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Neuordnung der Bundesfernstraßenverwaltung / VhU enttĂ€uscht ĂŒber Entscheidung von Bundesverkehrsminister Scheuer gegen Niederlassung in Hessen. Dr.-Ing. Knake: "Gravierende Fehlentscheidung. Sachlich nicht nachvollziehbar!" / Reibungsverluste und BĂŒrokratie zu erwarten

(Frankfurt am Main) - Vor dem Hintergrund, dass Bundesverkehrsminister Scheuer weiterhin keine Niederlassung der neuen Infrastrukturgesellschaft fĂŒr Autobahnen in Hessen vorsieht, erklĂ€rte der Vorsitzende des VhU-Verkehrsausschusses der Vereinigung der hessischen UnternehmerverbĂ€nde (VhU) und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Elektroindustrieunternehmens Nolta GmbH, Cölbe, Dr.-Ing. Jochen Knake:

"Das sind schlechte Nachrichten fĂŒr Hessens Betriebe ebenso wie fĂŒr das Ziel einer effizienten Verwaltung. Es ist enttĂ€uschend, dass das Bundesverkehrsministerium sich den sachlichen Argumenten aus Hessen verwehrt und an seiner Entscheidung hinsichtlich der "Vierteilung" der hessischen Autobahnverwaltung festhĂ€lt. Ich halte das fĂŒr eine gravierende Fehlentscheidung und fachlich nicht nachvollziehbar. Besonders nicht vor dem Hintergrund, dass die anderen BundeslĂ€nder VerstĂ€ndnis fĂŒr die hessischen Position gezeigt hatten und mit einer 11. Niederlassung fĂŒr Hessen kein Problem gehabt hĂ€tten. Eine Außenstelle des Fernstraßenbundesamtes in Gießen, wie sie nun vorgesehen ist, wird eine hessische Niederlassung der Autobahngesellschaft mitnichten kompensieren können. Schließlich nimmt das Fernstraßenbundesamt ausschließlich hoheitliche Aufgaben wahr wie die DurchfĂŒhrung von Planfeststellungsverfahren und keine operativen wie eine Niederlassung der Autobahngesellschaft", so Knake weiter.

Es könne nicht förderlich fĂŒr die dringend notwendige Modernisierung der hessischen Straßen und BrĂŒcken sein, wenn die Verwaltung des Autobahnnetzes in andere BundeslĂ€nder verlagert wird. Es ist gut, dass die Landesregierung, die SPD und die FDP sich beim Bundesverkehrsminister fĂŒr eine Niederlassung der Infrastrukturgesellschaft eingesetzt haben. Umso enttĂ€uschender sei es, dass dem ĂŒberparteilichen Anliegen Hessens nicht Rechnung getragen wurde.

"Die Wirtschaft braucht eine effiziente Verwaltung mit Ansprechpartnern vor Ort.", so Dr.-Ing. Jochen Knake weiter. FĂŒr den Projekterfolg von Straßen- und BrĂŒckensanierungen sei OrtsnĂ€he ebenso wichtig wie fĂŒr Neubauprojekte. In keinem Bundesland gebe es mehr Verkehrsbelastung als im Transitland Hessen und in keinem Bundesland mehr Baustellen pro Autobahnkilometer. Daher sei eine Niederlassung vor Ort so wichtig, um Reibungsverluste und BĂŒrokratie zu vermeiden

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen UnternehmerverbĂ€nde e.V. (VhU) Dr. Ulrich Kirsch, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Presse und Kommunikation Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Fax: (069) 95808-126

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