Ohoven: Studiengebühren ab 2005 einführen
(Berlin) Für die schnelle Einführung von Studiengebühren hat sich der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, ausgesprochen. Studiengebühren verkürzen die Ausbildungszeiten deutlich und fördern den Wettbewerb unter den Hochschulen. Das würde letztlich auch die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland stärken. Die Bundesregierung sollte nicht erst auf eine Entscheidung in Karlsruhe warten und den Weg zur Einführung von Gebühren spätestens vom Sommersemester 2005 an jetzt freimachen.
Der Mittelstandspräsident wies darauf hin, dass der Anteil privater Mittel an der Finanzierung der Fachhochschulen und Universitäten hierzulande nur sechs Prozent beträgt. In den USA dagegen trügen Gebühren mit knapp 20 Prozent zur Finanzierung der Hochschulen bei. Ein Semesterbeitrag von 500 Euro kann den meisten Studenten durchaus zugemutet werden, so Ohoven. In sozialen Härtefällen greife schon jetzt die BAföG-Regelung. Bei Studiengebühren in dieser Höhe erhielten die Hochschulen zusätzliche Mittel von jährlich rund 1,5 Milliarden Euro.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW)
Mosse Palais, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin
Telefon: 030/5332060, Telefax: 030/53320650
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